MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der Automobilzulieferer Norma steht vor einem herausfordernden Jahr 2025, nachdem das Unternehmen seine Dividende für 2024 gesenkt hat und eine verhaltene Nachfrage erwartet.
Der Automobilzulieferer Norma hat kürzlich angekündigt, die Dividende für das Jahr 2024 auf 0,40 Euro pro Aktie zu reduzieren. Diese Entscheidung folgt auf ein Jahr, in dem der Nettogewinn des Unternehmens aufgrund von Abschreibungen bei einer Tochtergesellschaft in Indien fast halbiert wurde. Der Gewinnrückgang spiegelt die Herausforderungen wider, mit denen die Automobilindustrie derzeit konfrontiert ist, insbesondere in Bezug auf die Nachfrage und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.
Norma, bekannt für seine Verbindungstechnik, sieht sich in einem schwierigen Marktumfeld, das durch Unsicherheiten in der Automobil- und Bauindustrie geprägt ist. Diese Branchen haben in den letzten Jahren erhebliche Veränderungen durchlaufen, die sich auf die Umsatz- und Gewinnentwicklung von Zulieferern wie Norma auswirken. Trotz dieser Herausforderungen plant das Unternehmen, im Jahr 2025 einen Umsatz zwischen 1,1 und 1,2 Milliarden Euro zu erzielen, was in etwa dem Vorjahresniveau entspricht.
Die Prognosen für 2025 sind jedoch verhalten. Norma erwartet insbesondere im ersten Halbjahr eine schwache Nachfrage, hofft jedoch auf eine Belebung in der zweiten Jahreshälfte. Die bereinigte Ebit-Marge wird auf etwa sechs bis acht Prozent geschätzt, was einen leichten Rückgang im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Diese Erwartungen spiegeln die Unsicherheiten wider, die derzeit in der Branche herrschen.
Ein weiterer bedeutender Aspekt ist der Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden Guido Grandi, der im Februar 2025 wirksam wird. Mark Wilhelms, bisher Vorsitzender des Aufsichtsrats, wird interimistisch die Leitung des Unternehmens übernehmen. Diese Veränderung in der Führungsetage könnte neue strategische Impulse setzen, insbesondere im Hinblick auf die geplante Expansion im Industriegeschäft und den Verkauf des Wassermanagement-Segments.
Die Norma-Aktie, die im SDax gelistet ist, hat im laufenden Jahr bereits einen Verlust von etwa 16 Prozent verzeichnet. Analysten, wie Peter Rothenaicher von der Baader Bank, sehen kurzfristig keine Besserung und bewerten die Prognosen als enttäuschend. Diese Einschätzung spiegelt die Herausforderungen wider, mit denen Norma und andere Unternehmen in der Branche konfrontiert sind.
Insgesamt zeigt die aktuelle Situation von Norma die Schwierigkeiten auf, mit denen viele Unternehmen in der Automobilzuliefererbranche konfrontiert sind. Die Kombination aus wirtschaftlichen Unsicherheiten, veränderter Nachfrage und internen Umstrukturierungen stellt eine erhebliche Herausforderung dar. Dennoch bleibt die Hoffnung auf eine Erholung in der zweiten Jahreshälfte 2025 bestehen, die durch strategische Anpassungen und eine mögliche Marktbelebung unterstützt werden könnte.
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