EAST PALESTINE / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die juristische Auseinandersetzung um die Kostenverteilung eines 600-Millionen-Dollar-Vergleichs nach einem verheerenden Zugunglück nimmt Fahrt auf. Norfolk Southern, das Eisenbahnunternehmen, das für das Unglück verantwortlich gemacht wird, versucht, zwei andere Unternehmen zur Mitfinanzierung zu verpflichten.

Norfolk Southern, ein bedeutendes Eisenbahnunternehmen in den USA, steht im Zentrum einer rechtlichen Auseinandersetzung, die die Kostenverteilung eines 600-Millionen-Dollar-Vergleichs betrifft. Dieser Vergleich wurde nach einem schweren Zugunglück im Jahr 2023 nahe der Grenze zwischen Ohio und Pennsylvania vereinbart, bei dem giftige Chemikalien freigesetzt wurden. Das Unternehmen fordert nun, dass die Railcar-Besitzer GATX und der Chemiehersteller OxyVinyls einen Teil der Kosten übernehmen, da sie angeblich mitverantwortlich für das Unglück sind. Die Klage, die am Montag vor Gericht verhandelt wird, wird jedoch nichts an den bereits festgelegten Entschädigungen für die betroffenen Anwohner ändern. Diese warten noch auf den Großteil der Auszahlungen, da es noch laufende Berufungen gibt. Das Unglück in East Palestine, Ohio, war das schwerste Zugunglück seit dem verheerenden Ölzugunglück in Lac-Megantic, Kanada, im Jahr 2013, bei dem 47 Menschen ums Leben kamen. Es hat die Diskussion über die Sicherheit im Schienenverkehr in den USA neu entfacht, wobei Reformvorschläge im Kongress bisher ins Stocken geraten sind. Norfolk Southern argumentiert, dass GATX und OxyVinyls mitverantwortlich sind, da GATX den Waggon besaß, dessen überhitztes Lager das Unglück auslöste, und OxyVinyls ungenaue Informationen über die Chemikalien bereitgestellt habe. Beide Unternehmen weisen die Vorwürfe zurück und betonen, dass Norfolk Southern für den sicheren Transport verantwortlich war. Die National Transportation Safety Board (NTSB) stellte fest, dass das Unglück durch das Versagen eines überhitzten Lagers verursacht wurde, das von Norfolk Southerns Sensoren zwar erkannt, aber nicht rechtzeitig als kritisch eingestuft wurde. Die Entscheidung, die Chemikalien zu verbrennen, basierte auf Informationen von OxyVinyls, die sich als unnötig herausstellten, da die Tankwagen bereits abkühlten. Das Verfahren wird voraussichtlich zwei bis drei Wochen dauern und könnte weitreichende Auswirkungen auf die Verantwortungsteilung im Schienenverkehr haben.


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Norfolk Southern fordert Kostenbeteiligung an 600-Millionen-Dollar-Vergleich
Norfolk Southern fordert Kostenbeteiligung an 600-Millionen-Dollar-Vergleich (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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