WUHAN / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Wissenschaftler des Wuhan Institute of Virology in China haben eine neue Linie eines Coronavirus in Fledermäusen entdeckt, das menschliche Zellen ähnlich wie SARS-CoV-2 infizieren kann. Trotz dieser Entdeckung gibt es derzeit keine Hinweise auf Infektionen beim Menschen, und Experten betonen, dass es keine Bedrohung für die öffentliche Gesundheit darstellt.
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Die Entdeckung eines neuen Coronavirus in Fledermäusen durch das Wuhan Institute of Virology hat weltweit Aufmerksamkeit erregt. Diese neue Viruslinie, bekannt als HKU5-CoV-2, kann menschliche Zellen über den ACE2-Rezeptor infizieren, ähnlich wie das Virus, das Covid-19 verursacht. Trotz dieser Fähigkeit gibt es bisher keine Berichte über Infektionen beim Menschen, was Experten dazu veranlasst, die aktuelle Bedrohungslage als gering einzuschätzen.
HKU5-CoV-2 gehört zur selben Familie wie das Virus, das das tödliche Middle East Respiratory Syndrome (MERS) verursacht. In einer kürzlich veröffentlichten Studie in der Fachzeitschrift Cell wurde das Virus in Analabstrichen von Fledermäusen der Gattung Pipistrellus nachgewiesen. Laborexperimente zeigten, dass das Virus menschliche Zellen infizieren kann, jedoch nicht so effizient wie SARS-CoV-2.
Die US-amerikanischen Centers for Disease Control and Prevention (CDC) haben die Veröffentlichung zur Kenntnis genommen und betonen, dass es derzeit keinen Grund zur Sorge gibt. Sie werden die Virusaktivität weiterhin überwachen und die Öffentlichkeit bei Bedarf informieren. Diese Entdeckung unterstreicht die Bedeutung der globalen Zusammenarbeit in der Virusforschung, um potenzielle Gesundheitsrisiken frühzeitig zu erkennen.
Dr. Amira Roess, Professorin für globale Gesundheit und Epidemiologie an der George Mason University, betont, dass die Forschung wichtig ist, um besser zu verstehen, was passiert, wenn ein Virus auf den Menschen überspringt. Sie weist darauf hin, dass es keine Panik auslösen sollte, da die Forscher selbst betonen, dass es keinen Grund zur Besorgnis gibt.
Dr. Alex Greninger von der University of Washington Medical Center, der Tests zur Früherkennung von Covid-19 entwickelt hat, beschreibt die Natur als den besten Bioterroristen. Er weist darauf hin, dass es wahrscheinlich viele Coronaviren gibt, die in Fledermäusen zirkulieren und menschliche Zellen infizieren können. Er rät dazu, sich eher um die endemischen Coronaviren zu sorgen, die derzeit Menschen krank machen.
Dr. Phoebe Lostroh, Autorin von „Molecular and Cellular Biology of Viruses“, kritisiert übertriebene Schlagzeilen, die suggerieren, dass dieses neu entdeckte Coronavirus die nächste Pandemie auslösen könnte. Sie betont, dass es wichtigere Probleme gibt, wie die Vogelgrippe und deren Auswirkungen auf andere Tiere.
Die Studie zeigt, warum es wichtig ist, dass Wissenschaftler weltweit zusammenarbeiten, um Viren zu überwachen und zu verstehen, die potenziell die menschliche Gesundheit gefährden könnten. Dr. Roess erinnert daran, dass es wichtig ist, vorsichtig im Umgang mit Wildtieren wie Fledermäusen zu sein, da diese andere Krankheiten übertragen können, die für Menschen problematisch sind.
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