MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngsten Änderungen im Lizenzmodell von VMware, die von Broadcom als neuer Eigentümer eingeführt wurden, stellen Unternehmen vor erhebliche Herausforderungen. Ab April 2025 müssen Unternehmen eine Mindestanzahl von 72 Kernen lizenzieren, was eine deutliche Erhöhung im Vergleich zu den bisherigen 16 Kernen darstellt.

Die Übernahme von VMware durch Broadcom hat weitreichende Veränderungen im Lizenzmodell zur Folge, die ab April 2025 in Kraft treten. Unternehmen müssen künftig mindestens 72 Kerne lizenzieren, unabhängig davon, ob sie diese tatsächlich benötigen. Diese Anpassung betrifft sowohl Neukunden als auch bestehende Kunden, die ihre Lizenzen verlängern möchten. Die Erhöhung der Mindestanzahl von Kernen von 16 auf 72 könnte vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs) eine erhebliche finanzielle Belastung darstellen.

Die Entscheidung von Broadcom, die Lizenzbedingungen zu verschärfen, ist Teil einer umfassenderen Umstrukturierung, die bereits mit der Abschaffung der unbefristeten Perpetual-Lizenzen im Frühjahr 2024 begann. Diese Maßnahmen zielen darauf ab, die Kundenbasis zu konsolidieren und möglicherweise auf die umfassendere VMware Cloud Foundation zu migrieren, die vor allem für Großunternehmen mit hybriden Cloud-Strategien attraktiv ist.

Für Unternehmen, die auf VMware-Technologien angewiesen sind, stellt sich die Frage, ob sie die höheren Kosten akzeptieren oder auf alternative Lösungen umsteigen. Der Markt für Virtualisierungslösungen bietet mittlerweile eine Vielzahl von Alternativen, darunter Nutanix mit seinem Hypervisor AHV, Red Hat mit OpenShift Virtualization und die Open-Source-Plattform Proxmox. Diese Anbieter könnten von der aktuellen Situation profitieren, da sie kostengünstigere Lösungen versprechen.

Zusätzlich zu den erhöhten Lizenzanforderungen führt Broadcom auch Strafzahlungen für Bestandskunden ein, die ihre Abonnements nicht rechtzeitig erneuern. Diese sogenannten Reinstatement Fees betragen 20 Prozent des Preises für das erste Lizenzjahr und wurden ursprünglich mit der Übernahme durch Broadcom ausgesetzt. Diese Maßnahme könnte den Druck auf Unternehmen erhöhen, ihre Lizenzverträge pünktlich zu verlängern.

Die neuen Lizenzbedingungen könnten auch den Eintritt neuer Anbieter in den Markt fördern. Der chinesische Technologiekonzern Sangfor Technologies plant beispielsweise den Markteintritt seiner Virtualisierungsplattform Sangfor HCI in Deutschland. Auch der englische Anbieter StorMagic mit seinem Produkt SvHCI positioniert sich als kostengünstige Alternative zu den etablierten Lösungen.

Insgesamt zeigt sich, dass die Umstrukturierungen bei VMware unter Broadcoms Führung weitreichende Auswirkungen auf den Markt für Virtualisierungslösungen haben könnten. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre IT-Strategien anzupassen und möglicherweise auf alternative Anbieter auszuweichen, um die gestiegenen Lizenzkosten zu umgehen.


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Neue Lizenzpolitik von VMware: Herausforderungen für Unternehmen
Neue Lizenzpolitik von VMware: Herausforderungen für Unternehmen (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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