HANNOVER / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat kürzlich die Einrichtung von fünf neuen Forschungsgruppen bekannt gegeben, darunter eine an der Leibniz Universität Hannover (LUH). Diese Gruppe widmet sich dem aktiven Lernen in dynamischen Systemen und erhält eine Förderung von rund 19 Millionen Euro.
Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die Einrichtung von fünf neuen Forschungsgruppen angekündigt, darunter eine unter der Leitung der Leibniz Universität Hannover (LUH). Diese Gruppe, angesiedelt am Institut für Regelungstechnik, konzentriert sich auf das maschinelle Lernen in dynamischen Systemen. Mit einem Fördervolumen von rund 19 Millionen Euro wird die Forschungsgruppe innovative Ansätze im Bereich des aktiven Lernens entwickeln, um die Leistungsfähigkeit und Sicherheit komplexer Systeme zu verbessern.
Maschinelles Lernen ist in vielen Bereichen des täglichen Lebens präsent, von autonomen Fahrzeugen bis hin zur medizinischen Diagnose. Doch die Praxis stellt zusätzliche Herausforderungen, insbesondere in Bezug auf Sicherheitsgarantien und die Interaktion zwischen Mensch und Maschine. Herkömmliche Verfahren des maschinellen Lernens bieten oft keine ausreichenden Garantien, was die Entwicklung neuer Methoden erforderlich macht. Prof. Dr.-Ing. Matthias Müller, Leiter des Instituts für Regelungstechnik der LUH, betont die Notwendigkeit aktiver Lernstrategien, um einen sicheren und effizienten Betrieb dynamischer Systeme zu gewährleisten.
Das Projekt ist eine Kooperation zwischen der Leibniz Universität Hannover, der Universität Freiburg sowie den Technischen Universitäten in Hamburg, Ilmenau und München. Diese Zusammenarbeit zielt darauf ab, die Grundlagen des aktiven Lernens zu erforschen und zu verstehen, was, wann und wie ein System lernen muss. Die Ergebnisse dieser Forschung könnten weitreichende Anwendungen in der Robotik und der Energietechnik finden.
DFG-Forschungsgruppen bieten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern die Möglichkeit, sich aktuellen und drängenden Fragen ihrer Fachgebiete zu widmen und neue Forschungsrichtungen zu etablieren. Die Gruppen werden zunächst für vier Jahre gefördert, mit der Option auf eine Verlängerung um weitere vier Jahre. Diese Struktur ermöglicht es den Forschern, langfristige Projekte zu planen und umzusetzen, die einen nachhaltigen Einfluss auf die wissenschaftliche und technologische Entwicklung haben können.
Die Bedeutung dieser Forschungsgruppe liegt nicht nur in der Entwicklung neuer Technologien, sondern auch in der Schaffung eines Netzwerks von Experten, die gemeinsam an der Lösung komplexer Probleme arbeiten. Die interdisziplinäre Zusammenarbeit zwischen den beteiligten Universitäten und Instituten fördert den Austausch von Wissen und Ideen, was zu innovativen Lösungen und Fortschritten in der Technologie führen kann.
In der Zukunft könnten die Ergebnisse dieser Forschung dazu beitragen, die Sicherheit und Effizienz von Systemen in verschiedenen Branchen zu verbessern. Die Erkenntnisse aus dem aktiven Lernen könnten beispielsweise in der Entwicklung autonomer Fahrzeuge oder in der Optimierung von Energiesystemen eingesetzt werden. Diese Fortschritte könnten nicht nur die technologische Landschaft verändern, sondern auch neue Möglichkeiten für Unternehmen und Entwickler eröffnen.
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