MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Eine neue Bedrohung für die Sicherheit von E-Mail-Konten, die täglich von Milliarden Menschen genutzt werden, hat die Aufmerksamkeit der IT-Sicherheitsbranche erregt. Ein raffinierter Phishing-Angriff, der die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) umgeht, sorgt für Besorgnis.
Die jüngste Entdeckung eines Phishing-Kits namens Astaroth hat die Sicherheitsgemeinschaft alarmiert. Dieses Kit, das von der Sicherheitsfirma SlashNext untersucht wurde, nutzt eine Man-in-the-Middle-Technik, um Anmeldedaten, Tokens und Sitzungscookies in Echtzeit abzufangen. Dadurch wird die Zwei-Faktor-Authentifizierung, die als zusätzliche Sicherheitsmaßnahme gilt, effektiv umgangen.
Der Angriff beginnt mit einem einfachen Klick auf einen Link, der den Nutzer auf eine bösartige Webseite umleitet. Diese Seite imitiert das Erscheinungsbild und die Funktionalität der legitimen Anmeldeseite, während sie den Datenverkehr zwischen dem Opfer und der echten Webseite weiterleitet. Der Nutzer bemerkt keine Sicherheitswarnungen und glaubt, sich auf der echten Webseite zu befinden.
Besonders gefährlich ist die Fähigkeit des Astaroth-Kits, 2FA-Authentifizierungstokens und Sitzungscookies in Echtzeit zu erfassen. Diese Echtzeit-Interzeption ermöglicht es Angreifern, die 2FA-Schutzmaßnahmen mit bemerkenswerter Geschwindigkeit und Präzision zu umgehen. Die Angreifer werden sofort über eine Weboberfläche und Telegram-Benachrichtigungen informiert, sobald ein Token eingegeben wird.
Die Verfügbarkeit dieses Phishing-Kits auf Cybercrime-Marktplätzen für nur 2.000 US-Dollar, inklusive sechs Monate kontinuierlicher Updates, zeigt, wie einfach es für Kriminelle geworden ist, solche Angriffe durchzuführen. Die Möglichkeit, das Kit vor dem Kauf zu testen, erhöht die Attraktivität für potenzielle Angreifer.
Die Sicherheitsgemeinschaft rät dringend dazu, keine Links in E-Mails oder sozialen Medien anzuklicken und sich nur über die üblichen Kanäle bei wichtigen Plattformen anzumelden. Die Einführung von Passkeys als sicherere Alternative zur 2FA wird zunehmend diskutiert, da sie gegen solche Angriffe resistenter sind.
Die Bedrohung durch Phishing-Angriffe wird durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz immer raffinierter. Unternehmen und Nutzer müssen wachsam bleiben und ihre Sicherheitspraktiken kontinuierlich anpassen, um sich gegen diese sich entwickelnden Bedrohungen zu schützen.
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