MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In einer ungewöhnlichen und fragwürdigen Rekrutierungskampagne werden Sicherheitsforscher angesprochen, um chinesische Webseiten zu hacken. Die angebotene Bezahlung von bis zu 100.000 US-Dollar monatlich wirft Fragen auf.
In den letzten Wochen haben mehrere Sicherheitsforscher und Cybersecurity-Experten auf der Plattform X eine seltsame Nachricht erhalten. Ein anonymer Absender, der sich hinter gefälschten Profilen mit attraktiven Avataren verbirgt, bietet an, bis zu 100.000 US-Dollar monatlich zu zahlen, um chinesische Webseiten zu hacken. Diese ungewöhnliche Rekrutierungskampagne hat in der Sicherheitsgemeinschaft für Aufsehen gesorgt.
Die Nachricht fordert die Empfänger auf, einem Telegram-Kanal beizutreten, um mehr über die angebotene Tätigkeit zu erfahren. Der Administrator des Kanals, der sich „Jack“ nennt und ein KI-generiertes Piratenbild als Avatar verwendet, erklärt, dass es darum geht, Webshells von chinesischen Domains zu erlangen. Diese Webshells ermöglichen es Hackern, die Kontrolle über gehackte Webserver zu übernehmen.
Jack betont, dass es keine spezifischen Ziele gibt, solange die Domains in China registriert sind. Die Aufgabe besteht darin, Schwachstellen in den Content-Management-Systemen (CMS) chinesischer Webseiten zu finden und Webshells in großen Mengen zu beschaffen. Die Motivation hinter dieser Aktion bleibt jedoch unklar, da Jack lediglich von einem Interesse an „Chinas Traffic“ spricht.
Einige der kontaktierten Forscher vermuten, dass es sich um einen Scherz handelt, da keine bösartigen Links oder verdächtigen Fragen gestellt wurden, die auf eine Doxing- oder Betrugskampagne hindeuten. Ein bekannter Sicherheitsexperte, The Grugq, äußerte, dass er noch nie eine so hartnäckige und bizarre Rekrutierungskampagne gesehen hat.
Die wahre Absicht hinter dieser Aktion bleibt ein Rätsel. Einige Experten spekulieren, dass es darum gehen könnte, Malware in China zu verbreiten, da die Nutzung chinesischer Domains für DDoS-Angriffe oder Spam aufgrund der hohen Bezahlung wenig Sinn ergibt. Trotz intensiver Nachforschungen bleibt die Frage offen, wer hinter dieser Kampagne steckt und welches Ziel verfolgt wird.
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