NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngsten Entwicklungen in der US-Zinspolitik werfen Fragen auf, insbesondere im Hinblick auf die Auswirkungen von Handelszöllen und die zukünftige Inflationsentwicklung.
Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat ihre Prognosen für die Zinspolitik der Federal Reserve überarbeitet und erwartet nun lediglich eine Zinssenkung in diesem Jahr. Diese Anpassung steht im Einklang mit den Einschätzungen anderer Finanzinstitute wie Barclays und Macquarie. Ursprünglich hatte Morgan Stanley zwei Zinssenkungen im März und Juni erwartet, doch die Unsicherheiten im Handel, insbesondere durch die von Präsident Donald Trump eingeführten Zölle, haben zu einer Neubewertung geführt.
Die Handelszölle werden als ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor betrachtet, da sie die Inflation anheizen könnten. Höhere Importzölle könnten den disinflationären Trend in den USA verlangsamen und die Inflationsrate auf einem höheren Niveau stabilisieren. Dies würde den Spielraum für Zinssenkungen einschränken, wie Analysten von Morgan Stanley betonen. Selbst wenn Zölle vermieden würden, würde die bloße Möglichkeit neuer Handelshürden für anhaltende Unsicherheit bei der Inflation sorgen.
Der von der Fed bevorzugte Inflationsindikator, der PCE-Preisindex, entsprach zuletzt den Markterwartungen. Dennoch bleibt die US-Notenbank vorsichtig und hat den Leitzins im Januar unverändert gelassen. Fed-Chef Jerome Powell machte deutlich, dass weitere Zinssenkungen erst dann erfolgen würden, wenn sich die Inflation nachhaltig zurückbildet. Diese Zurückhaltung spiegelt die Unsicherheiten wider, die durch die Handelszölle und die allgemeine wirtschaftliche Lage entstehen.
Langfristig bleibt die geldpolitische Entwicklung ungewiss. Morgan Stanley hebt hervor, dass der Weg der Geldpolitik im Jahr 2025 höchst ungewiss ist. Während einige Banken wie Goldman Sachs und Wells Fargo weiterhin mit zwei Zinssenkungen in diesem Jahr rechnen, signalisiert die vorsichtigere Haltung von Morgan Stanley und anderen großen Wall-Street-Banken eine zunehmende Unsicherheit.
Die Auswirkungen der Handelszölle auf die Inflation und die Zinspolitik sind komplex und vielschichtig. Sie beeinflussen nicht nur die kurzfristige wirtschaftliche Entwicklung, sondern könnten auch langfristige Konsequenzen für die Geldpolitik haben. Die Unsicherheiten im Handel und die Reaktionen der Fed darauf werden weiterhin im Fokus der Finanzmärkte stehen.
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