MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In einem bemerkenswerten Schritt haben die Gesetzgeber in Montana gegen einen Gesetzentwurf gestimmt, der es dem Staat ermöglicht hätte, Bitcoin als Reservevermögen zu nutzen. Diese Entscheidung spiegelt die anhaltende Unsicherheit und das Zögern wider, das viele staatliche Institutionen gegenüber Kryptowährungen zeigen.
- Die besten Bücher rund um KI & Robotik
präsentiert von Amazon!
- Unsere täglichen KI-News von IT Boltwise® bei LinkedIn abonnieren!
- KI-Meldungen bequem via Telegram oder per Newsletter erhalten!
- IT Boltwise® bei Facy oder Insta als Fan markieren und abonnieren!
- AI Morning Podcast bei Spotify / Amazon / Apple verfolgen!
- RSS-Feed 2.0 von IT Boltwise® für KI-News speichern!
Die Entscheidung der Gesetzgeber in Montana, Bitcoin nicht als staatliches Reservevermögen zu akzeptieren, verdeutlicht die komplexen Herausforderungen, die mit der Integration digitaler Währungen in traditionelle Finanzsysteme verbunden sind. Der Gesetzentwurf, der von 40 Republikanern und einem Demokraten unterstützt wurde, scheiterte knapp, da 41 Demokraten und 18 Republikaner dagegen stimmten. Diese Abstimmung zeigt die parteiübergreifende Skepsis gegenüber der Volatilität und den regulatorischen Unsicherheiten von Kryptowährungen.
Der abgelehnte Gesetzentwurf hätte einen speziellen staatlichen Einnahmenfonds für Investitionen in Edelmetalle und digitale Vermögenswerte geschaffen. Dabei wurden digitale Vermögenswerte als virtuelle Währungen, Kryptowährungen, native elektronische Vermögenswerte, einschließlich Stablecoins und nicht-fungibler Token, definiert. Eine wichtige Einschränkung des Gesetzentwurfs war, dass der Staat nur in Krypto-Assets mit einer Marktkapitalisierung von mehr als 750 Milliarden US-Dollar investieren dürfte, ein Kriterium, das derzeit nur Bitcoin erfüllt.
Montana ist nicht der einzige US-Bundesstaat, der in diesem Jahr über Krypto-Reserve-Gesetzgebung nachdenkt. Anfang des Monats hat der Senator von West Virginia, Chris Rose, einen Gesetzentwurf eingebracht, der es dem Staat erlauben würde, bis zu 10 % der öffentlichen Gelder in ähnliche Vermögenswerte zu investieren. Auch in Texas, Utah und Arizona werden ähnliche Vorschläge diskutiert. Diese Entwicklungen zeigen, dass das Interesse an Kryptowährungen als staatliche Reservevermögen wächst, obwohl die Meinungen über deren Stabilität und Sicherheit geteilt sind.
Zum Zeitpunkt der Berichterstattung wird Bitcoin bei 92.029 US-Dollar gehandelt, was einem Rückgang von fast 4 % in den letzten 24 Stunden entspricht. Diese Volatilität ist ein Hauptgrund für die Zurückhaltung vieler Gesetzgeber, Kryptowährungen als sichere Investition zu betrachten. Trotz der Ablehnung in Montana bleibt Bitcoin ein zentrales Thema in der Diskussion um die Zukunft staatlicher Finanzstrategien.
Die Entscheidung in Montana könnte weitreichende Auswirkungen auf andere Bundesstaaten haben, die ähnliche Überlegungen anstellen. Während einige Staaten die Chancen sehen, die Kryptowährungen bieten, bleiben andere vorsichtig und zögern, sich auf diese volatilen Märkte einzulassen. Die Debatte über die Rolle von Bitcoin und anderen digitalen Vermögenswerten in staatlichen Finanzstrategien wird wahrscheinlich weitergehen, da die Technologie und die Märkte sich weiterentwickeln.
Insgesamt zeigt die Abstimmung in Montana, dass die Akzeptanz von Kryptowährungen als staatliches Reservevermögen noch in den Kinderschuhen steckt. Die Unsicherheiten in Bezug auf Regulierung, Sicherheit und Marktstabilität sind nach wie vor große Hürden, die es zu überwinden gilt. Dennoch bleibt das Interesse an der Integration digitaler Vermögenswerte in staatliche Finanzstrategien bestehen, was auf eine mögliche zukünftige Akzeptanz hindeutet, wenn die Märkte reifer und stabiler werden.
- NIEDLICHER BEGLEITER: Eilik ist der ideale Begleiter für Kinder und Erwachsene, die Haustiere, Spiele und intelligente Roboter lieben. Mit vielen Emotionen, Bewegungen und interaktiven Funktionen.
- Die Zukunft von Mensch und MaschineIm neuen Buch des renommierten Zukunftsforschers und Technologie-Visionärs Ray Kurzweil wird eine faszinierende Vision der kommenden Jahre und Jahrzehnte entworfen – eine Welt, die von KI durchdrungen sein wird
- Künstliche Intelligenz: Expertenwissen gegen Hysterie Der renommierte Gehirnforscher, Psychiater und Bestseller-Autor Manfred Spitzer ist ein ausgewiesener Experte für neuronale Netze, auf denen KI aufbaut
- Obwohl Künstliche Intelligenz (KI) derzeit in aller Munde ist, setzen bislang nur wenige Unternehmen die Technologie wirklich erfolgreich ein
- Wie funktioniert Künstliche Intelligenz (KI) und gibt es Parallelen zum menschlichen Gehirn? Was sind die Gemeinsamkeiten von natürlicher und künstlicher Intelligenz, und was die Unterschiede? Ist das Gehirn nichts anderes als ein biologischer Computer? Was sind Neuronale Netze und wie kann der Begriff Deep Learning einfach erklärt werden?Seit der kognitiven Revolution Mitte des letzten Jahrhunderts sind KI und Hirnforschung eng miteinander verflochten
Es werden alle Kommentare moderiert!
Für eine offene Diskussion behalten wir uns vor, jeden Kommentar zu löschen, der nicht direkt auf das Thema abzielt oder nur den Zweck hat, Leser oder Autoren herabzuwürdigen.
Wir möchten, dass respektvoll miteinander kommuniziert wird, so als ob die Diskussion mit real anwesenden Personen geführt wird. Dies machen wir für den Großteil unserer Leser, der sachlich und konstruktiv über ein Thema sprechen möchte.
Du willst nichts verpassen?
Du möchtest über ähnliche News und Beiträge wie "Montana lehnt Bitcoin als staatliches Reservevermögen ab" informiert werden? Neben der E-Mail-Benachrichtigung habt ihr auch die Möglichkeit, den Feed dieses Beitrags zu abonnieren. Wer natürlich alles lesen möchte, der sollte den RSS-Hauptfeed oder IT BOLTWISE® bei Google News wie auch bei Bing News abonnieren.