SAN FRANCISCO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Mira Murati, die ehemalige Chief Technology Officer von OpenAI, hat kürzlich die Gründung ihres neuen Unternehmens Thinking Machines Lab bekannt gegeben. Diese neue Public-Benefit-Corporation hat sich zum Ziel gesetzt, Künstliche Intelligenz (KI) zu entwickeln, die sowohl nützlich als auch zugänglich ist.
Mira Murati, eine prominente Figur in der KI-Branche, hat sich entschieden, neue Wege zu gehen, indem sie Thinking Machines Lab gründet. Dieses Unternehmen zielt darauf ab, die Kluft zwischen den schnellen Fortschritten in der KI und dem Verständnis der Öffentlichkeit für diese Technologie zu schließen. Murati betont, dass selbst erfahrene Wissenschaftler oft nicht vollständig über die Fähigkeiten und Grenzen der KI informiert sind. Thinking Machines Lab plant, diese Lücke zu füllen, indem es von Anfang an auf Zugänglichkeit setzt und seine Arbeit durch die Veröffentlichung technischer Notizen, Papiere und Quellcodes teilt.
Murati ist der Ansicht, dass wir uns noch in den frühen Phasen der KI-Entwicklung befinden und der Wettbewerb noch lange nicht entschieden ist. Die Gründung von Thinking Machines Lab fällt in eine Zeit, in der neue Akteure wie DeepSeek auf den Plan treten, die behaupten, fortschrittliche Modelle zu einem Bruchteil der üblichen Kosten zu entwickeln. Dies bestätigt Muratis Überzeugung, dass neue Unternehmen mit effizienteren Modellen konkurrieren können.
Thinking Machines Lab wird sich jedoch auf die Entwicklung hochentwickelter Sprachmodelle konzentrieren. Das Unternehmen ist der Meinung, dass die fortschrittlichsten Modelle die transformativsten Anwendungen und Vorteile freisetzen können, wie etwa die Ermöglichung neuer wissenschaftlicher Entdeckungen und technischer Durchbrüche. Obwohl der Begriff ‘AGI’ nicht verwendet wird, ist es dem Unternehmen wichtig, die Fähigkeiten seiner Modelle auf das höchste Niveau zu skalieren, um die identifizierte Lücke zu schließen.
Die Finanzierung dieser ehrgeizigen Projekte wird nicht einfach sein, doch Thinking Machines Lab ist zuversichtlich, die notwendigen Millionen aufzubringen. Muratis Vision hat bereits ein beeindruckendes Team von Forschern und Wissenschaftlern angezogen, darunter viele ehemalige Mitarbeiter von OpenAI. Zu den Teammitgliedern gehören Barret Zoph als CTO, Alexander Kirillov, John Lachman und Luke Metz. Der Chefwissenschaftler des Labs wird John Schulman sein, ein Schlüsselentwickler von ChatGPT, der OpenAI erst kürzlich verlassen hat.
Das Team hat sich bereits in einem Büro in San Francisco niedergelassen und arbeitet an mehreren Projekten. Obwohl noch nicht klar ist, wie die Produkte des Unternehmens aussehen werden, deutet Thinking Machines Lab an, dass sie keine Nachahmungen von ChatGPT oder Claude sein werden. Stattdessen sollen die Modelle die Zusammenarbeit zwischen Menschen und KI optimieren, was Murati als das aktuelle Nadelöhr im Bereich der KI sieht.
Der amerikanische Erfinder Danny Hillis träumte bereits vor über 30 Jahren von einer solchen Partnerschaft zwischen Mensch und Maschine. Als Schüler des KI-Pioniers Marvin Minsky baute Hillis einen Supercomputer mit leistungsstarken Chips, die parallel liefen – ein Vorläufer der heutigen KI-Cluster. Er nannte ihn Thinking Machines. Obwohl das Unternehmen 1994 Insolvenz anmelden musste, lebt sein Erbe nun in Muratis neuem Unternehmen weiter.
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