MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die ersten Monate des Jahres 2025 haben der Kryptowährungsbranche erhebliche Verluste beschert. Über zwei Milliarden US-Dollar gingen durch Hacks verloren, wobei ein Großteil auf Schwachstellen in der Zugangskontrolle zurückzuführen ist.
Die Kryptowährungsbranche steht erneut im Fokus der Cyberkriminalität. In den ersten drei Monaten des Jahres 2025 wurden über zwei Milliarden US-Dollar durch Hacks gestohlen. Besonders alarmierend ist, dass 1,63 Milliarden US-Dollar dieser Verluste auf Schwachstellen in der Zugangskontrolle zurückzuführen sind. Diese Zahlen verdeutlichen die anhaltenden Herausforderungen, denen sich die Branche gegenübersieht. Ein besonders schwerwiegender Vorfall war der Hack der Krypto-Börse Bybit, bei dem nordkoreanische Hacker eine zentrale Rolle spielten. Diese Gruppe kontrolliert Berichten zufolge über 11.000 Kryptowährungs-Wallets, die zur Geldwäsche der gestohlenen Gelder verwendet werden. Die zunehmende Beteiligung staatlicher Akteure aus Nordkorea zeigt die steigende Raffinesse und das Ausmaß solcher Angriffe. Die Sicherheitsfirma Hacken betont, dass die Sicherung digitaler Vermögenswerte mehr erfordert als nur sicheren On-Chain-Code. Die gesamte Infrastruktur, von Front-End-Schnittstellen bis hin zu internen Prozessen, muss gleichermaßen gehärtet werden, da bereits eine einzige Schwachstelle das gesamte System gefährden kann. In den letzten Monaten wurden sowohl große zentrale als auch dezentrale Akteure Opfer von Betriebsfehlern, Schwächen in der Zugangskontrolle und in einigen Fällen von Social Engineering. Während Smart-Contract-Schwachstellen weiterhin ein Problem darstellen, wird der größte Schaden nun durch Fehler in Menschen, Prozessen oder Berechtigungssystemen verursacht. Besonders häufig sind Angriffe auf Multisignatur-Wallets, wie der jüngste ByBit-Hack zeigt. Auch frühere Angriffe, wie der Radiant Capital Hack im vierten Quartal 2024 und der WazirX Hack im dritten Quartal 2024, betrafen ähnliche Schwachstellen. Neben Hacks verursachen auch Betrügereien erhebliche Schäden. Phishing-Angriffe führten zu Verlusten von 96,37 Millionen US-Dollar, während Rug Pulls 300 Millionen US-Dollar kosteten. Ein besorgniserregender Trend ist die Professionalisierung von Betrugsnetzwerken, die mit der Effizienz von Startups operieren. Diese Netzwerke bieten Schulungsprogramme für Betrüger an, setzen interne Quoten und nutzen mehrstufige Geldwäscheschemata. Ein Beispiel ist die Plattform Huione, die als der größte illegale Online-Marktplatz gilt und deren monatliche Zuflüsse um 51 % gestiegen sind. Viele dieser Betrugsnetzwerke stammen aus südostasiatischen Cybercrime-Zentren, insbesondere in Kambodscha, Myanmar und Laos, mit einer gewissen Präsenz in Thailand. Häufig werden junge Menschen aus Indien, Nepal, Vietnam und den Philippinen Opfer von Menschenhandel und in diesen Netzwerken eingesetzt.
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