MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die allgegenwärtige Nutzung von Plastikflaschen könnte weitreichendere gesundheitliche Folgen haben, als bisher angenommen. Neue Studien legen nahe, dass Mikroplastikpartikel, die aus diesen Flaschen freigesetzt werden, möglicherweise den Blutdruck beeinflussen und somit das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen.

Plastikflaschen sind aus unserem Alltag kaum wegzudenken. Sie bieten Komfort und Bequemlichkeit, doch der Preis, den wir dafür zahlen, könnte höher sein als erwartet. Wissenschaftler haben begonnen, die Auswirkungen von Mikroplastik auf die menschliche Gesundheit genauer zu untersuchen. Diese winzigen Partikel, die kleiner als 5 mm sind, entstehen durch den Zerfall größerer Plastikstücke oder stammen aus alltäglichen Quellen wie Autoreifen und synthetischer Kleidung.

In jüngster Zeit haben Forscher Mikroplastik in Lebensmitteln, Wasser und sogar in der Luft nachgewiesen. Besonders besorgniserregend ist ihre Entdeckung im menschlichen Blutkreislauf, wo sie Entzündungen oder hormonelle Ungleichgewichte auslösen könnten. Eine aktuelle Studie hat gezeigt, dass Mikroplastikpartikel aus Plastikflaschen in das Wasser gelangen, das wir trinken, und möglicherweise den Blutdruck beeinflussen können.

In einer Untersuchung mit acht gesunden Erwachsenen wurde festgestellt, dass der Verzicht auf Plastikflaschen und der Umstieg auf Leitungswasser zu einem Rückgang des Blutdrucks bei Frauen führte. Obwohl die Teilnehmerzahl gering war und nur drei Männer beteiligt waren, deuten die Ergebnisse darauf hin, dass eine Reduzierung der Plastikexposition positive Auswirkungen auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit haben könnte.

Die Forscher betonen, dass größere Studien erforderlich sind, um die tatsächliche Konzentration von Mikroplastik im Blut zu messen und die Verbindung zwischen Plastikexposition und Blutdruckveränderungen besser zu verstehen. Dennoch sind die bisherigen Erkenntnisse ein Anreiz, den Konsum von Plastikflaschen zu überdenken und auf wiederverwendbare Alternativen umzusteigen.

Da Bluthochdruck eine der Hauptursachen für Herzprobleme ist, verdient jeder Faktor, der den Blutdruck erhöhen könnte, besondere Aufmerksamkeit. Die Reduzierung des Konsums von in Plastik verpackten Getränken könnte eine einfache, aber effektive Maßnahme sein, um das Risiko von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu senken.

Die weitreichende Verbreitung von Mikroplastik in unserem Körper und in der Umwelt ist alarmierend. Neben den Auswirkungen auf den Blutdruck sind Wissenschaftler auch besorgt über mögliche Entzündungen, endokrine Probleme und oxidativen Stress, die durch Mikroplastik verursacht werden können. Der Verzicht auf Einwegplastik könnte nicht nur unserer Gesundheit, sondern auch der Umwelt zugutekommen.

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Mikroplastik in Plastikflaschen: Ein Risiko für den Blutdruck?
Mikroplastik in Plastikflaschen: Ein Risiko für den Blutdruck? (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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