REDMOND / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Microsoft hat eine neue Funktion für seinen Unternehmensbrowser Edge for Business angekündigt, die den Schutz sensibler Daten in der digitalen Arbeitswelt revolutionieren könnte.
Microsoft hat kürzlich eine bedeutende Erweiterung für seinen Unternehmensbrowser Edge for Business vorgestellt, die den Schutz sensibler Unternehmensdaten in der digitalen Arbeitswelt maßgeblich verbessern soll. Diese neue Funktion, bekannt als Inline-Datenschutz, zielt darauf ab, die ungewollte Weitergabe von Unternehmensinformationen an generative KI-Anwendungen wie OpenAI ChatGPT oder Google Gemini zu verhindern. Diese Maßnahme ist Teil eines umfassenderen Ansatzes, um die Datensicherheit in Unternehmen zu stärken und den Missbrauch von Informationen durch unbefugte Anwendungen zu unterbinden.
Der Inline-Datenschutz in Edge for Business ermöglicht es Unternehmen, die Interaktion ihrer Mitarbeiter mit sensiblen Daten im Browser zu kontrollieren. Dies umfasst sowohl das direkte Eingeben von Text in Webanwendungen als auch die Nutzung von generativen KI-Prompts. Microsoft betont, dass diese Funktion kontinuierlich erweitert wird, um auch andere Anwendungen wie E-Mail- und Kollaborations-Tools sowie soziale Medien abzudecken. Diese Entwicklung ist ein wichtiger Schritt, um den wachsenden Herausforderungen im Bereich der Datensicherheit zu begegnen.
Parallel zur Einführung des Inline-Datenschutzes hat Microsoft auch die allgemeine Verfügbarkeit von Sicherheitsfunktionen für Microsoft Teams bekannt gegeben. Diese sollen insbesondere Phishing-Angriffe abwehren, die in letzter Zeit vermehrt über die Plattform durchgeführt wurden. Angreifergruppen wie Storm-1674 und Storm-1811 haben Microsoft Teams genutzt, um Nutzer dazu zu verleiten, schädliche Software herunterzuladen oder unbefugten Zugriff zu gewähren. Die neuen Sicherheitskontrollen ermöglichen es Unternehmen, die Kommunikation mit externen Parteien besser zu steuern und verdächtige Nachrichten in Echtzeit zu melden.
Ein weiteres Highlight der Ankündigungen ist die Erweiterung von Microsofts Security Copilot um elf neue agentische Lösungen. Diese sollen unter anderem Datenlecks analysieren, kritische Warnungen priorisieren und die Einhaltung von Sicherheitsrichtlinien verbessern. Fünf dieser Lösungen stammen von externen Partnern, was die Zusammenarbeit in der Sicherheitsbranche unterstreicht. Die neuen Funktionen sollen Sicherheitsanalysten entlasten, indem sie Routineaufgaben automatisieren und so den Fokus auf komplexere Bedrohungen ermöglichen.
Vasu Jakkal, Corporate Vice President bei Microsoft Security, betont die Notwendigkeit von KI-Agenten in der modernen Sicherheitslandschaft. Die Komplexität und das Volumen der Cyberangriffe übersteigen zunehmend die Kapazitäten menschlicher Sicherheitskräfte, was den Einsatz von KI-basierten Lösungen unerlässlich macht. Der Phishing-Triage-Agent von Security Copilot, der nun vorgestellt wird, ist in der Lage, Routinewarnungen zu bearbeiten und so menschliche Ressourcen für strategischere Aufgaben freizusetzen.
Diese Entwicklungen zeigen, wie wichtig es ist, innovative Technologien in die Sicherheitsstrategien von Unternehmen zu integrieren. Microsofts Ansatz, KI und maschinelles Lernen zur Verbesserung der Datensicherheit einzusetzen, könnte als Vorbild für andere Unternehmen dienen, die ihre Sicherheitsmaßnahmen modernisieren möchten. Die kontinuierliche Anpassung und Erweiterung der Sicherheitslösungen wird entscheidend sein, um den sich ständig ändernden Bedrohungen im digitalen Raum erfolgreich zu begegnen.
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