MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Microsoft hat kürzlich den Druck auf Windows 11-Nutzer erhöht, indem es den Zwang zur Nutzung eines Microsoft-Kontos bei der Installation des Betriebssystems verstärkt hat. Diese Maßnahme hat bei vielen Nutzern Besorgnis ausgelöst, da sie eine aktive Internetverbindung erfordert und die Möglichkeit einschränkt, ein lokales Konto zu erstellen.
Microsoft hat mit der neuesten Insider Preview Build vom 28. März den Druck auf Windows 11-Nutzer erhöht, indem es den Zwang zur Nutzung eines Microsoft-Kontos bei der Installation des Betriebssystems verstärkt hat. Diese Maßnahme hat bei vielen Nutzern Besorgnis ausgelöst, da sie eine aktive Internetverbindung erfordert und die Möglichkeit einschränkt, ein lokales Konto zu erstellen. Der Befehl „bypassnro.cmd“, der bisher als Umgehungslösung diente, wurde entfernt, was die Situation weiter verschärft.
Dennoch gibt es weiterhin Möglichkeiten, den Kontozwang zu umgehen. Ein Nutzer auf der Plattform X, bekannt als „witherornot1337“, hat einen alternativen Workaround vorgeschlagen. Dieser ermöglicht es, während der Installation von Windows 11 die Konsole mit Umschalt + F10 zu öffnen und den Befehl „start ms-cxh:localonly“ einzugeben. Dadurch kann ein lokales Konto erstellt werden, ohne dass eine Internetverbindung erforderlich ist.
Die Entfernung des Skripts „bypassnro.cmd“ hat zwar für Unmut gesorgt, doch die Funktionalität bleibt über einen anderen Weg erhalten. Wie von Bleeping Computer berichtet, können Nutzer den Registry-Wert manuell ändern, um den gleichen Effekt zu erzielen. Der Befehl „reg add HKLMSOFTWAREMicrosoftWindowsCurrentVersionOOBE /v BypassNRO /t REG_DWORD /d 1 /f“ kann im Eingabeaufforderungsfenster eingegeben werden, gefolgt von einem Neustart des PCs, um das Setup erneut auszuführen.
Diese Entwicklungen werfen Fragen zur Nutzerfreundlichkeit und den Datenschutzrichtlinien von Microsoft auf. Kritiker argumentieren, dass der Zwang zur Nutzung eines Microsoft-Kontos die Privatsphäre der Nutzer beeinträchtigen könnte, da persönliche Daten an Microsoft übermittelt werden. Befürworter hingegen sehen darin eine Möglichkeit, die Sicherheit und den Support für Windows 11 zu verbessern.
In der Vergangenheit hat Microsoft bereits ähnliche Maßnahmen ergriffen, um die Nutzung von Microsoft-Konten zu fördern. Diese Strategie könnte darauf abzielen, die Integration von Microsoft-Diensten zu stärken und die Nutzererfahrung zu vereinheitlichen. Dennoch bleibt die Frage offen, wie sich diese Änderungen auf die Akzeptanz von Windows 11 auswirken werden.
Für die Zukunft bleibt abzuwarten, ob Microsoft weitere Schritte unternimmt, um den Kontozwang zu verstärken oder ob alternative Lösungen von der Community entwickelt werden. Die Diskussion um Datenschutz und Nutzerfreundlichkeit wird sicherlich weitergehen, während Microsoft seine Strategie zur Kontoverwaltung weiterentwickelt.
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