MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Microsoft hat kürzlich einen Test gestartet, der es Nutzern ermöglicht, Microsoft 365 ohne Abo-Gebühren, jedoch mit Werbung zu nutzen. Diese Initiative, die derzeit nur als Testlauf gilt, könnte weitreichende Implikationen für die Softwarebranche haben.
Microsoft hat begonnen, eine neue Variante seiner Office-Suite zu testen, die ohne Abonnementgebühren auskommt, jedoch durch Werbung finanziert wird. Diese Version von Microsoft 365, die derzeit auf Windows-Desktops getestet wird, erfordert von den Nutzern, Werbebanner und Reklamevideos zu akzeptieren. Zudem müssen sie auf einige Funktionen verzichten, die in der regulären Version verfügbar sind. Microsoft betont, dass es sich hierbei lediglich um einen Test handelt und keine Einführung als reguläres Produkt geplant ist.
Der Test von Microsoft könnte als Reaktion auf die sich verändernden Marktbedingungen und die steigende Nachfrage nach kostengünstigen Softwarelösungen gesehen werden. In einer Zeit, in der Unternehmen weltweit nach Möglichkeiten suchen, ihre Betriebskosten zu senken, könnte ein werbefinanziertes Modell eine attraktive Alternative darstellen. Allerdings stellt sich die Frage, ob Nutzer bereit sind, die Einschränkungen und die ständige Präsenz von Werbung in Kauf zu nehmen.
Parallel dazu erlebt NVIDIA einen Boom in der Nachfrage nach seinen KI-Chips, insbesondere in China. Unternehmen wie Alibaba, ByteDance und Tencent haben ihre Bestellungen von NVIDIAs H20-Chips erhöht, die für die Integration der KI-Modelle des chinesischen Startups DeepSeek benötigt werden. Diese Modelle sind nicht nur kostengünstiger als vergleichbare Angebote, sondern auch besonders leistungsfähig. Die steigende Nachfrage könnte zudem durch die drohende Verschärfung der US-Exportbeschränkungen beflügelt werden.
Framework, bekannt für seine einfach reparierbaren Notebooks, hat seinen ersten Mini-PC vorgestellt. Der sogenannte Framework Desktop nutzt AMDs Ryzen AI Max 300 Prozessor und bietet eine hohe Nutzerfreundlichkeit durch seinen modularen Aufbau. Dies könnte ein bedeutender Schritt in Richtung nachhaltigerer und benutzerfreundlicherer Computerhardware sein.
In den USA wird das Recht auf Reparatur zunehmend diskutiert. Einige Staaten haben bereits Gesetze verabschiedet, die es den Eigentümern von Geräten ermöglichen, diese selbst zu reparieren. Auf Bundesebene gibt es jedoch noch erheblichen Widerstand seitens der Herstellerlobby, die eine Stärkung der Verbraucherrechte verhindern möchte.
Ein weiteres Highlight ist die neue Gaming-Grafikkarte von NVIDIA, die GeForce RTX 5090. Trotz ihrer beeindruckenden Leistungssteigerung im Vergleich zur Vorgängerversion ist sie aufgrund ihres hohen Preises und der begrenzten Verfügbarkeit umstritten. Diese Entwicklungen zeigen, wie dynamisch und herausfordernd der Technologiemarkt derzeit ist.
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