MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Microsoft hat kürzlich seine Empfehlungen für die Hardware-Unterstützung von Windows 11 24H2 aktualisiert, was insbesondere die Hersteller von Desktop-PCs und Notebooks betrifft.
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Microsoft hat seine Hardware-Empfehlungen für das kommende Windows 11 24H2-Update präzisiert, indem es den Fokus auf neuere Prozessoren legt. Diese Entscheidung betrifft vor allem die Hersteller von Desktop-PCs und Notebooks, die nun angehalten sind, bei neuen Geräten auf Prozessoren ab der 11. Core-i-Generation von Intel zu setzen. Für Endverbraucher ändert sich jedoch nichts an den bestehenden Systemanforderungen. Nutzer, die bereits einen älteren Prozessor wie den Core i-8000, -9000 oder -10000 verwenden, können weiterhin alle Windows-11-Updates, einschließlich 24H2, erhalten. Diese Updates lassen sich problemlos über die Windows-Update-Funktion installieren, auch wenn der Prozessor nicht mehr in der neuesten Empfehlungsliste enthalten ist. Die Beweggründe von Microsoft, ältere Prozessoren aus der Empfehlungsliste zu entfernen, sind nicht vollständig bekannt. Es wird vermutet, dass der Fokus auf die Unterstützung modernerer Hardware die Leistung und Sicherheit von Windows 11 optimieren soll. Ältere Geräte, die sich noch im Abverkauf befinden, sind von dieser Änderung nicht betroffen, da sie ohnehin kaum noch produziert werden. Bei AMD-Prozessoren gibt es keine vergleichbaren Änderungen. Microsoft hält weiterhin an der Unterstützung der Ryzen 2000-Serie fest, was eine interessante Diskrepanz in der Altersstruktur der unterstützten Hardware zeigt. Während der Ryzen 7 2700X bereits 2018 auf den Markt kam, sind Intels Core-i-11000-Prozessoren erst seit 2021 verfügbar. Diese Unterschiede werfen Fragen zur Strategie von Microsoft auf, insbesondere im Hinblick auf die langfristige Unterstützung älterer Hardware. Ein weiterer Punkt, der für Verwirrung sorgt, ist die unvollständige Liste der unterstützten Qualcomm-Prozessoren. Obwohl aktuelle Snapdragon-X-CPUs aus dem Jahr 2024 für Windows 11 freigegeben sind, fehlen sie in den offiziellen Dokumenten. Dies zeigt, dass Microsofts Support-Dokumente derzeit nicht alle relevanten Informationen enthalten, was zu Unsicherheiten bei Herstellern und Nutzern führen kann. Insgesamt bleibt abzuwarten, wie sich diese Änderungen auf den Markt auswirken werden und ob Microsoft in Zukunft weitere Anpassungen an den Hardware-Anforderungen vornehmen wird.
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