MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Meta hat mit der neuesten Version seines Horizon OS eine interessante Funktion eingeführt, die es Nutzern ermöglicht, ihre Meta Avatare als virtuelle Webcams in Videoanruf-Apps zu verwenden.
Meta hat kürzlich eine neue Funktion in der Public Test Channel (PTC) Version seines Horizon OS eingeführt, die es Nutzern ermöglicht, ihre Meta Avatare als virtuelle Webcams in verschiedenen Videoanruf-Apps zu verwenden. Diese Funktionalität ist Teil der Version v76 PTC und bietet eine innovative Möglichkeit, Avatare in digitalen Meetings einzusetzen.
Die Public Test Channel (PTC) ist Metas Beta-Release-Kanal für das Quest-System, bei dem Nutzer Vorabversionen der Systemsoftware erhalten. Diese Versionen enthalten oft neue Funktionen, die in der stabilen Version noch nicht verfügbar sind. Die aktuelle PTC-Version implementiert die Android-API, um auf die Selfie-Kamera zuzugreifen und einen virtuellen Videostream zu erzeugen, der den Meta Avatar mit Kopfrotation und Handbewegungen darstellt. Die Lippenbewegungen werden anhand der Mikrofonaufnahme geschätzt.
Eine neue ‘Selfie Cam’-Einstellung wurde in die Horizon OS-Einstellungen integriert, die es ermöglicht, das Hintergrundbild und das virtuelle Sichtfeld anzupassen. Diese Funktion wurde erstmals vor fast zwei Jahren angekündigt, und ihre Aufnahme in die PTC deutet darauf hin, dass sie möglicherweise bald in der stabilen Version verfügbar sein wird.
Bei Tests auf einem Quest 3 funktionierte die Funktion in fast allen getesteten Android-Apps, einschließlich der Smartphone-Version von WhatsApp, jedoch nicht im Webbrowser. Der Hintergrundbild-Feature ist noch nicht implementiert, während die Sichtfeldsteuerung es ermöglicht, mehr oder weniger vom Avatar anzuzeigen.
Ein bemerkenswerter Punkt ist, dass die Kopfbewegungen nur in der Rotation und nicht in der Position erfasst werden, was die Ausdrucksmöglichkeiten des Avatars einschränkt. Dies könnte die Attraktivität der Avatare für Flachbildschirm-Nutzer mindern, da die meisten Meta-Headsets, mit Ausnahme des Quest Pro, keine Gesichts- und Augenverfolgung bieten.
In der virtuellen Realität und der gemischten Realität bieten der geteilte virtuelle Raum und die räumliche Audioerfahrung jedoch eine überzeugende Umgebung, selbst mit einfachen Avataren. Diese Vorteile übertragen sich jedoch nicht auf Flachbildschirme. Selbst die realistischen Personas von Apple Vision Pro wirken auf Flachbildschirmen nicht überzeugend, und Meta Avatare sind noch nicht so weit entwickelt.
Die Avatar-Selfie-Kamera-Funktion könnte jedoch nur ein Platzhalter sein, bis Meta bereit ist, die erste Version der Codec Avatare zu veröffentlichen, ein langjähriges Projekt, das fotorealistische Avatare in Headsets und schließlich in Brillen liefern soll.
Diese neue Funktion kommt etwa sieben Monate, nachdem Meta die Möglichkeit hinzugefügt hat, die eigene Perspektive in Videoanrufen zu teilen. Mit der v76 PTC haben Nutzer nun zwei Optionen, um einen Videostream in 2D-Apps bereitzustellen.
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