SILICON VALLEY / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Mark Zuckerberg, der Gründer von Facebook, ist bekannt für seine pragmatische Herangehensweise an Technologie und Geschäft. Doch als der Film ‘The Social Network’ veröffentlicht wurde, der seine frühen Jahre und die Gründung von Facebook dramatisierte, fand er sich in einer ungewöhnlichen Situation wieder.
Der Film ‘The Social Network’, der 2010 veröffentlicht wurde, erzählt die Geschichte von Mark Zuckerbergs Aufstieg als Gründer von Facebook. Doch für Zuckerberg selbst war die Darstellung seiner Person und seiner Beweggründe in dem Film alles andere als akkurat. In einem Interview mit den YouTubern Colin und Samir sprach er über seine Eindrücke, als er den Film zum ersten Mal sah. ‘Es war seltsam’, sagte er. ‘Sie haben viele spezifische Details richtig getroffen, aber die gesamte Erzählung über meine Motivationen war völlig falsch.’
Interessanterweise entschied sich Zuckerberg, den Film gemeinsam mit seinen Mitarbeitern anzusehen. Er wusste, dass sie neugierig darauf sein würden, wie ihre Firma und ihr Chef dargestellt wurden. Diese Entscheidung zeigt, dass er trotz der ungenauen Darstellung im Film offen mit der Situation umging. Zuckerberg erklärte, dass der Film ihn als jemanden darstellte, der von der Suche nach einer Freundin motiviert war, was nicht der Fall war, da er bereits mit Priscilla Chan zusammen war, bevor er Facebook gründete.
Ein weiterer Aspekt, der im Film thematisiert wurde, war Zuckerbergs frühes Projekt Facemash, eine Website, die er während seiner Studienzeit entwickelte. Diese Plattform, auf der Studenten die Attraktivität ihrer Kommilitonen bewerten konnten, sorgte für Kontroversen und wurde von einigen als Verletzung der Privatsphäre angesehen. Zuckerberg betonte, dass Facemash nicht als Vorläufer von Facebook gedacht war, obwohl der Film diesen Eindruck erweckte.
Die Darstellung von Zuckerbergs Motivationen und die Verbindung zwischen Facemash und Facebook im Film zeigen, wie die Öffentlichkeit oft Mythen um die Entstehungsgeschichten großer Technologieunternehmen bildet. Zuckerberg kritisierte diese Tendenz und wies darauf hin, dass die Realität oft viel komplexer ist als die vereinfachten Darstellungen in Filmen und Medien.
In den Jahren seit der Veröffentlichung von ‘The Social Network’ hat Zuckerberg sein Image und seinen Kleidungsstil weiterentwickelt. Während er früher für seine schlichten grauen T-Shirts bekannt war, achtet er heute mehr auf seinen Stil. Dies zeigt sich auch darin, dass er ein T-Shirt ersteigerte, das Jesse Eisenberg, der ihn im Film spielte, trug.
Die Geschichte von Mark Zuckerberg und ‘The Social Network’ verdeutlicht, wie schwierig es sein kann, die eigene Geschichte in den Medien dargestellt zu sehen. Trotz der Ungenauigkeiten im Film hat Zuckerberg einen Weg gefunden, mit der Situation umzugehen und seine eigene Erzählung zu bewahren.
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