MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die NASA hat mit der Lunar Trailblazer-Mission einen bedeutenden Schritt in der Erforschung des Mondes unternommen. Diese Mission zielt darauf ab, die Wasservorkommen auf der Mondoberfläche präzise zu kartieren und damit die Grundlage für zukünftige bemannte und robotische Missionen zu schaffen.
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Die Lunar Trailblazer-Mission der NASA markiert einen bedeutenden Fortschritt in der Erforschung des Mondes. Im Zentrum dieser Mission steht eine hochmoderne Wärmebildkamera, die von Forschenden der Universität Oxford entwickelt wurde. Diese Kamera soll helfen, die Dynamik des lunaren Wasserkreislaufs besser zu verstehen und die Grundlage für zukünftige Missionen zu schaffen.
Der Lunar Trailblazer-Satellit, der etwa die Größe einer Waschmaschine hat, wird die Mondoberfläche mit einer Auflösung von 50 Metern kartieren. Besonders im Fokus stehen die permanent beschatteten Regionen am Südpol des Mondes, wo sich bis zu 600 Millionen Tonnen Wassereis befinden könnten. Dieses Wassereis könnte für Trinkwasser oder als Rohstoff für Treibstoff und Sauerstoff genutzt werden, was die Errichtung einer dauerhaften Mondstation ermöglichen würde.
Ein zentrales Instrument der Mission ist der Lunar Thermal Mapper (LTM), der die Temperaturen der Mondoberfläche misst und deren mineralogische Zusammensetzung analysiert. Gemeinsam mit dem High-resolution Volatiles and Minerals Moon Mapper (HVM3) wird der LTM die bisher detailreichsten Karten von Wasservorkommen auf dem Mond erstellen. Diese internationale Zusammenarbeit zeigt, wie Spitzenforschung über Ländergrenzen hinweg realisiert werden kann.
Die Mission ist Teil des Small Innovative Missions for Planetary Exploration (SIMPLEx)-Programms der NASA, das kostengünstige Raumfahrtmissionen mit hohem wissenschaftlichen Nutzen fördert. Der Start erfolgt als Sekundärnutzlast im Rahmen einer Mondlandemission von Intuitive Machines. Die ersten wissenschaftlichen Daten werden innerhalb der ersten drei Tage nach Erreichen der Umlaufbahn erwartet.
Eine Besonderheit der Mission ist der sogenannte Low-Energy Transfer, eine Flugbahn, die die Schwerkraft von Sonne, Erde und Mond nutzt, um Treibstoff zu sparen. Diese energieeffiziente Route verlängert zwar die Reisedauer, spart aber wertvollen Treibstoff, was für die Mission entscheidend ist.
Die britische Raumfahrtbehörde hat die Entwicklung des LTM mit einem Budget von 3,1 Millionen Pfund unterstützt. Die Universität Oxford hat eine lange Tradition in der Entwicklung innovativer Raumfahrtkomponenten und hat bereits zu Missionen beigetragen, die den Mars und andere Himmelskörper erkundet haben.
Ein weiterer Forschungsaspekt der Mission ist die Klärung der Frage, wie Wasser auf den Mond gelangte. Verschiedene Theorien existieren dazu, darunter die Möglichkeit, dass Kometen oder Vulkanausbrüche in der Frühzeit des Mondes Wasserdampf freigesetzt haben. Die Daten des Lunar Trailblazer könnten helfen, die wahrscheinlichste dieser Theorien zu bestätigen.
Die erwarteten Forschungsergebnisse werden nicht nur unser Verständnis des Mondes erweitern, sondern auch praktische Anwendungen für zukünftige Raumfahrtmissionen ermöglichen. Die Mission wird unschätzbare Daten über die Wasserressourcen des Mondes liefern und unser Verständnis der Mondumgebung verbessern.
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