VILNIUS / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Litauen intensiviert seine Bemühungen, die nationale Verteidigungsfähigkeit zu stärken, indem es sowohl in moderne Waffensysteme investiert als auch die lokale Rüstungsindustrie fördert.
Litauen hat in den letzten Jahren seine Verteidigungsausgaben erheblich erhöht, um auf die geopolitischen Spannungen in Osteuropa zu reagieren. Im Zuge dieser Entwicklungen plant das Land, seine Militärausgaben auf 5 bis 6 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) zwischen 2026 und 2030 zu steigern. Diese Maßnahme würde Litauen an die Spitze der NATO-Mitglieder in Bezug auf Verteidigungsausgaben katapultieren. Der Vorsitzende des litauischen Parlamentsausschusses für nationale Sicherheit und Verteidigung, Giedrimas Jeglinskas, betonte die Notwendigkeit, die militärischen Fähigkeiten des Landes zu erweitern, um eine Division mit modernen Waffen auszustatten und so potenzielle Aggressionen abzuschrecken. Ein zentraler Bestandteil dieser Strategie ist der Kauf von 44 Leopard 2A8-Panzern, der im Dezember 2024 während eines offiziellen Besuchs in Deutschland vereinbart wurde. Diese Investition ist Teil einer umfassenderen Zusammenarbeit mit Deutschland, das plant, eine schwere Brigade mit 4.800 Soldaten nach Litauen zu entsenden, um die Ostflanke der NATO zu stärken. Neben der Aufrüstung der Streitkräfte verfolgt Litauen auch das Ziel, die lokale Verteidigungsindustrie zu stärken. In Zusammenarbeit mit der deutschen Rheinmetall wird derzeit eine neue Munitionsfabrik in Baisogala errichtet, die ab Mitte 2026 in Betrieb gehen soll. Diese Anlage wird in der Lage sein, jährlich zehntausende Artilleriegeschosse herzustellen und schafft etwa 150 Arbeitsplätze. Die litauische Regierung unterstützt diese Bemühungen durch finanzielle Anreize und die Schaffung eines sogenannten ‘Grünen Korridors’, um weitere Investoren anzuziehen. Parallel dazu verfolgt Estland ähnliche Initiativen, um internationale Rüstungsunternehmen anzulocken. Diese Entwicklungen unterstreichen die wachsende Bedeutung der Verteidigungsindustrie in der Region und die strategischen Bemühungen der baltischen Staaten, ihre Sicherheit in einem zunehmend unsicheren geopolitischen Umfeld zu gewährleisten.
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