MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Linus Torvalds, der Schöpfer des Linux-Kernels, hat seine Unzufriedenheit über den neuesten Satz von Open-Source-Grafiktreiber-Updates für Linux 6.15 zum Ausdruck gebracht. Insbesondere kritisiert er den neuen ‘hdrtest’-Code, der während der vollständigen Kernel-Builds erstellt wird und unerwünschte Dateien hinterlässt.
Linus Torvalds, der legendäre Entwickler des Linux-Kernels, hat kürzlich seine Frustration über den neuesten Satz von Open-Source-Grafiktreiber-Updates für Linux 6.15 geäußert. Besonders unzufrieden ist er mit dem neuen ‘hdrtest’-Code, der während der vollständigen Kernel-Builds erstellt wird und unerwünschte Dateien, die er als ‘Turds’ bezeichnet, in den Verzeichnissen hinterlässt. Diese Dateien stören nicht nur die Entwicklung, sondern verlangsamen auch den Build-Prozess erheblich.
In einem typischen Mailing-Listen-Beitrag von Torvalds, der an einem Freitagabend veröffentlicht wurde, machte er deutlich, dass dieser Code in seiner aktuellen Form nicht hätte akzeptiert werden sollen. Er stellte die Frage, warum diese Tests als regulärer Bestandteil des Builds durchgeführt werden, anstatt als separate Tests, die bei Bedarf ausgeführt werden können. Torvalds betonte, dass diese ‘Turds’ nicht nur die Dateinamenvervollständigung stören, sondern auch den Quellbaum unübersichtlich machen.
Der ‘hdrtest’-Code, der für den Intel Xe-Kernel-Treiber entwickelt wurde, soll sicherstellen, dass die DRM-Header-Dateien eigenständig und dokumentationskonform sind. Diese grundlegenden Wartungsprüfungen sollen sicherstellen, dass alle enthaltenen DRM-Header-Dateien in gutem Zustand sind. Trotz dieser Absicht hat Torvalds den Code als ‘BROKEN’ markiert, um seine Ausführung zu verhindern, bis eine bessere Lösung gefunden wird.
Die Reaktion von Torvalds ist ein weiteres Beispiel für seine kompromisslose Haltung gegenüber Codequalität und Effizienz. Seine Kritik unterstreicht die Bedeutung einer sauberen und effizienten Codebasis, insbesondere in einem so weit verbreiteten Projekt wie dem Linux-Kernel. Entwickler, die an solchen Projekten arbeiten, müssen sicherstellen, dass ihre Beiträge nicht nur funktional, sondern auch effizient und sauber sind.
Die Diskussion um den ‘hdrtest’-Code wirft auch Fragen zur Zusammenarbeit und Kommunikation innerhalb der Open-Source-Community auf. Während der Code selbst eine nützliche Funktion erfüllen könnte, zeigt die Reaktion von Torvalds, wie wichtig es ist, dass alle Beteiligten auf dem gleichen Stand sind und dass Änderungen gründlich überprüft werden, bevor sie in den Hauptzweig integriert werden.
In der Zukunft könnte die Lösung solcher Probleme darin bestehen, dass Entwickler ihre Tests als separate Prozesse ausführen, die nicht den regulären Build-Prozess beeinträchtigen. Dies würde nicht nur die Effizienz verbessern, sondern auch die Frustration bei anderen Entwicklern verringern, die nicht direkt an diesen Tests beteiligt sind.
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