SAN FRANCISCO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Lokalisierung von Apps für den globalen Markt stellt Entwickler oft vor Herausforderungen. Doch mit Lingo.dev, einer neuen KI-gestützten Lokalisierungsplattform, wird dieser Prozess erheblich vereinfacht.
Die Globalisierung von Softwareanwendungen erfordert eine präzise und effiziente Lokalisierung, um verschiedene Märkte erfolgreich zu bedienen. Lingo.dev, ein Startup aus San Francisco, bietet eine innovative Lösung, die diesen Prozess automatisiert und vereinfacht. Entwickelt von Max Prilutskiy und Veronica Prilutskaya, zielt die Plattform darauf ab, die Lokalisierung von Apps so nahtlos wie möglich zu gestalten.
Im Kern von Lingo.dev steht eine leistungsstarke Übersetzungs-API, die entweder lokal über die Kommandozeile oder direkt über CI/CD-Systeme wie GitHub oder GitLab integriert werden kann. Diese Technologie ermöglicht es Entwicklungsteams, automatisierte Übersetzungs-Updates zu erhalten, sobald Änderungen im Code vorgenommen werden. Dies reduziert den manuellen Aufwand erheblich und minimiert Fehlerquellen.
Ein entscheidender Vorteil von Lingo.dev ist die Nutzung mehrerer großer Sprachmodelle, die je nach Anwendungsfall optimal eingesetzt werden. Diese Modelle stammen von führenden Anbietern wie Anthropic und OpenAI, was sicherstellt, dass die besten Ergebnisse für spezifische Aufgaben erzielt werden. Die Plattform berücksichtigt dabei auch die Latenzanforderungen der Nutzer, um eine reibungslose Integration zu gewährleisten.
Ein weiteres Highlight ist die Möglichkeit, Übersetzungserinnerungen zu erstellen und Styleguides hochzuladen, um die Markenstimme in verschiedenen Märkten konsistent zu halten. Unternehmen können zudem Regeln festlegen, wie bestimmte Phrasen behandelt werden sollen, und die Platzierung von Texten analysieren, um Anpassungen vorzunehmen, die die Benutzeroberfläche nicht beeinträchtigen.
Obwohl Lingo.dev bereits viele Aspekte der Lokalisierung abdeckt, gibt es noch Bereiche, die weiterentwickelt werden müssen. So werden kulturelle Unterschiede bei Farben und Symbolen derzeit nicht direkt berücksichtigt, und auch metrische Umrechnungen müssen noch auf Code-Ebene erfolgen. Dennoch unterstützt die Plattform das MessageFormat-Framework, das Unterschiede in Pluralisierung und geschlechtsspezifischen Formulierungen zwischen Sprachen behandelt.
Die Zukunft von Lingo.dev sieht vielversprechend aus, da das Unternehmen weiterhin in angewandte KI-Forschung investiert, um die Lokalisierung weiter zu verbessern. Ein aktuelles Forschungsprojekt befasst sich mit der Erhaltung von geschlechtsspezifischen Formen bei der Übersetzung zwischen Sprachen, was ein komplexes, aber wichtiges Unterfangen darstellt.
Mit der Vision, die Lokalisierung so reibungslos wie möglich zu gestalten, strebt Lingo.dev danach, eine unverzichtbare Infrastrukturkomponente im Technologiestack von Unternehmen zu werden, ähnlich wie Stripe im Bereich der Online-Zahlungen. Die Gründer, die zuvor ein erfolgreiches SaaS-Startup aufgebaut und verkauft haben, setzen auf eine schlanke Unternehmensstruktur, um ihre Ziele effizient zu erreichen.
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