MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Das Flugtaxi-Startup Lilium steht vor einer möglichen Rettung, nachdem ein neuer Großinvestor, DTM Investments, seine Unterstützung zugesagt hat. Diese Entwicklung kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da das Unternehmen dringend Kapital benötigt, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.
Das Flugtaxi-Startup Lilium erlebt derzeit ein dramatisches Auf und Ab. Nachdem das Unternehmen in den letzten Monaten mit finanziellen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, gibt es nun Hoffnung auf eine Wende. Ein neuer Großinvestor, DTM Investments, hat zugesagt, die dringend benötigten Millionen bereitzustellen, um den Betrieb von Lilium zu sichern. Diese Zusage kommt zu einem entscheidenden Zeitpunkt, da das Unternehmen kurz davor stand, ein weiteres Insolvenzverfahren einzuleiten.
Die Unternehmensführung von Lilium, unter der Leitung von Severin Tatarczyk, hat sich entschieden, vorerst keine zweite Insolvenz anzumelden. Diese Entscheidung basiert auf der Erwartung, dass das versprochene Kapital tatsächlich fließen wird. Obwohl bisher noch kein Geld auf den Konten von Lilium eingegangen ist, gibt es laut Unternehmenskreisen ausreichende Signale, dass der Investor Marian Boček, Gründer des Batterieherstellers Inobat und Chef von DTM, sein Versprechen halten wird.
Erst kürzlich hatte die Situation noch ganz anders ausgesehen. Die Unternehmensführung hatte den Mitarbeitenden mitgeteilt, dass es kein Geld für Gehälter geben werde und ein erneutes Insolvenzverfahren unvermeidlich sei. Doch nur Stunden später meldete sich Boček und versicherte erneut seine Zahlungsfähigkeit. Diese Entwicklung hat den Mitarbeitenden Hoffnung gegeben, dass der Betrieb von Lilium für die nächsten Monate gesichert werden kann.
Das erwartete Kapital soll ausreichen, um die laufenden Kosten zu decken und die hohen Verbindlichkeiten gegenüber Zulieferern zu begleichen. Zwar werden nicht die vollen 150 Millionen Euro überwiesen, doch entspricht dies den getroffenen Abmachungen. Mehr als 10 Millionen Euro werden benötigt, um die laufenden Kosten zu decken, und die Unternehmensführung konzentriert sich darauf, die Gehälter der Mitarbeitenden zu sichern.
Die Mitarbeitenden wurden mittlerweile per E-Mail darüber informiert, dass keine Insolvenz beantragt wird, da es noch einen Weg nach vorn für Lilium gibt. Sobald mehr Klarheit herrscht, sollen weitere Informationen bereitgestellt werden. Das Unternehmen fokussiert sich darauf, die Gehälter zu bezahlen, nachdem diese bis Dezember über das staatliche Insolvenzgeld gezahlt wurden.
In den letzten Monaten hatte Lilium mit extremen Herausforderungen zu kämpfen. Im Oktober 2024 rutschte das Unternehmen in die Insolvenz in Eigenverwaltung, nachdem die Ampel-Regierung in Berlin staatliche Wandeldarlehen abgelehnt hatte. Dies führte zu massiven Entlassungen, bei denen alle rund 1.000 Mitarbeitenden betroffen waren. Doch ein Investorenkonsortium, angeführt von Earlybird und Unternehmer Philipp Schoeller, stellte sich als möglicher Retter vor und plante, Lilium durch eine neue Gesellschaft wieder auf Kurs zu bringen.
Diese Entwicklungen zeigen, wie volatil die Situation bei Lilium ist. Die Zukunft des Unternehmens hängt nun von der tatsächlichen Umsetzung der Investitionszusagen ab. Sollte das Kapital wie versprochen fließen, könnte Lilium einen Neustart wagen und sich langfristig im Markt etablieren. Die kommenden Monate werden entscheidend sein, um die Weichen für die Zukunft des Unternehmens zu stellen.
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