NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der CEO von BlackRock, Larry Fink, hat kürzlich in einem Brief an die Aktionäre des weltweit größten Vermögensverwalters vor einer Rückkehr des Protektionismus gewarnt. Diese Warnung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die USA unter Präsident Donald Trump kurz davor stehen, einen Handelskrieg mit ihren Handelspartnern zu eskalieren.

Der CEO von BlackRock, Larry Fink, hat in einem aufrüttelnden Brief an die Aktionäre des weltweit größten Vermögensverwalters vor einer Rückkehr des Protektionismus gewarnt. Diese Entwicklung, so Fink, könnte erhebliche Auswirkungen auf die globalen Märkte haben, insbesondere da die USA unter Präsident Donald Trump kurz davor stehen, einen Handelskrieg mit ihren Handelspartnern zu eskalieren. Fink betonte, dass die Gespräche mit Kunden und Führungskräften weltweit eine weit verbreitete Unsicherheit über den Zustand der globalen Wirtschaft offenbarten.

Diese Unsicherheit hat bereits dazu geführt, dass die US-Aktienindizes seit Trumps Amtsantritt ins Rutschen geraten sind. Trotz einer steigenden Beteiligung von Kleinanlegern am US-Aktienmarkt, so Fink, hätten nicht alle von diesem Wohlstand profitiert. Er hob hervor, dass die Ära der Marktexpansion stark durch die Globalisierung angetrieben wurde, die zwar eine Milliarde Menschen aus der Armut befreite, aber auch viele in wohlhabenderen Nationen zurückließ.

Fink argumentierte, dass der Kapitalismus zwar funktionierte, aber nur für zu wenige Menschen. Diese Aussage kommt in einer Zeit, in der sowohl in den USA als auch in Deutschland die Wähler die Wirtschaft als eines der wichtigsten Themen nannten. Beide Länder haben sich politisch nach rechts bewegt und kämpfen mit einer wirtschaftlichen Verlangsamung, die durch Trumps eskalierenden Handelskrieg ausgelöst wurde.

In seinem Brief plädierte Fink auch dafür, den Zugang zu privaten Investitionen für Kleinanleger zu erweitern, um das Investieren weiter zu demokratisieren. Er betonte, dass die Lösung nicht darin bestehe, Märkte zu verlassen, sondern sie zu erweitern und mehr Menschen einen bedeutenden Anteil am Wachstum zu ermöglichen. BlackRock hat stark auf die Verwischung der Grenzen zwischen öffentlichen und privaten Märkten gesetzt und sich über sein Kerngeschäft hinaus entwickelt.

Das Unternehmen hat kürzlich rund 30 Milliarden US-Dollar für den Erwerb von zwei der größten privaten Investmentfirmen ausgegeben und plant, mehr als 600 Milliarden US-Dollar in alternative Anlagen zu verwalten. Fink sieht in der Bereitstellung klarerer und zeitnaher Daten durch Preqin, einem Datenanbieter für den privaten Investmentsektor, eine Möglichkeit, private Märkte ähnlich wie den S&P 500 zu indexieren.

Der Vorstoß in den Bereich der privaten Investitionen hat auch eine Lobbyarbeit bei der Trump-Regierung ausgelöst, um den Zugang zu Rentenfonds zu öffnen. BlackRock schätzt, dass höhere Renditen auf private Investitionen das durchschnittliche 401k über vier Jahrzehnte um 14,5 Prozent steigern könnten, was neun weitere Jahre Ruhestand finanzieren würde.


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Larry Fink warnt vor Rückkehr des Protektionismus: Auswirkungen auf globale Märkte
Larry Fink warnt vor Rückkehr des Protektionismus: Auswirkungen auf globale Märkte (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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