KASSEL / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der Bergbaukonzern K+S sieht die Kaliproduktion im Werra-Gebiet trotz der Stilllegung der Grube Springen nicht gefährdet. Das Unternehmen hat Maßnahmen ergriffen, um die Entsorgung von salzhaltigem Abwasser auch ohne die Nutzung der Grube zu sichern.
Der Bergbaukonzern K+S hat bekannt gegeben, dass die Kaliproduktion im Werra-Gebiet trotz der Stilllegung der Grube Springen nicht beeinträchtigt wird. Ein Unternehmenssprecher erklärte, dass die Produktion in den kommenden Jahren nicht gefährdet sei, da alternative Entsorgungsmethoden für das salzhaltige Abwasser aus den Kali-Werken bereits etabliert wurden.
Die Grube Springen, die seit Jahrzehnten stillgelegt ist, sollte ursprünglich zur Einleitung von speziell aufbereitetem salzhaltigem Abwasser genutzt werden. Doch das Regierungspräsidium Kassel hat Sicherheitsbedenken geäußert und dem Vorhaben das notwendige Einvernehmen versagt. Diese Entscheidung wurde dem Thüringer Landesamt für Umwelt, Bergbau und Naturschutz mitgeteilt, das die Federführung im Genehmigungsverfahren hat.
Ein Staatsvertrag zwischen Thüringen und Hessen regelt, dass bei grenzüberschreitenden Kali-Projekten Einvernehmen zwischen den Behörden beider Länder hergestellt werden muss. Der K+S-Sprecher betonte, dass man zwar keine offizielle Absage erhalten habe, jedoch auch nicht mehr mit einer Genehmigung rechne.
Die Grube Springen gilt als feuchte Grube, da sie einen natürlichen Zulauf von Süßwasser hat, der aufwendig abgepumpt werden muss. Fachleute von K+S halten die Einleitung von hochkonzentrierten salzhaltigen Abwässern dennoch für sicher. Dennoch sucht das Unternehmen seit Jahren nach Alternativen zur Entsorgung dieser Abwässer.
K+S ist auch für unterirdische Sicherungsarbeiten in den stillgelegten Kali-Gruben Merkers und Springen in Thüringen verantwortlich, die vom Land Thüringen jährlich mit einem Millionenbetrag unterstützt werden. Diese Arbeiten sind entscheidend, um die Stabilität der Gruben zu gewährleisten und Umweltrisiken zu minimieren.
Die Kali-Industrie an der Werra beschäftigt rund 4.700 Arbeitnehmer, von denen etwa 2.000 aus Thüringen stammen. Am Standort Unterbreizbach im Wartburgkreis betreibt K+S zudem ein Analyse- und Forschungszentrum, das zur Weiterentwicklung der Kali-Produktion beiträgt.
Die Entscheidung, die Grube Springen nicht zu nutzen, könnte langfristige Auswirkungen auf die Entsorgungsstrategien von K+S haben. Das Unternehmen muss weiterhin innovative Lösungen entwickeln, um die Entsorgung von salzhaltigem Abwasser nachhaltig zu gestalten und gleichzeitig die Produktion aufrechtzuerhalten.
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