MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der Bergbaukonzern K+S steht vor der Herausforderung, die Abwasserentsorgung im Werra-Gebiet neu zu organisieren, nachdem die Grube Springen nicht mehr zur Verfügung steht. Trotz dieser Hürde sieht das Unternehmen die Kali-Produktion in der Region als gesichert an.
Der Bergbaukonzern K+S hat sich der Aufgabe gestellt, die Abwasserentsorgung im Werra-Gebiet neu zu strukturieren, nachdem die Grube Springen nicht mehr genutzt werden kann. Trotz dieser Herausforderung bleibt die Kali-Produktion stabil, da K+S alternative Lösungen entwickelt hat. Eine zentrale Rolle spielt dabei das ehemalige Kali-Werk Siegmundshall bei Hannover, das in den kommenden Jahren mit Sole geflutet werden soll.
In den letzten Jahren hat K+S erhebliche Fortschritte bei der Reduktion von Abwässern erzielt. Die Inbetriebnahme der Kristallisation-Flotation-Anlage im Werk Werra hat zu einer jährlichen Verringerung des Abwassers um 20 Prozent geführt. Diese Anlage, die mit 180 Millionen Euro das bisher größte Projekt von K+S im Bereich Gewässerschutz darstellt, zeigt das Engagement des Unternehmens für nachhaltige Lösungen.
Die Kali-Industrie ist ein bedeutender Wirtschaftsfaktor in der Region, mit rund 4.700 Beschäftigten, darunter etwa 2.000 in Thüringen. Neben dem Kali-Werk Unterbreizbach befindet sich in Thüringen auch ein zentrales Analyse- und Forschungszentrum, das zur Innovationskraft der Branche beiträgt.
Dennoch gibt es Bedenken hinsichtlich der Sicherheit der geplanten Abwasserentsorgung. Das Regierungspräsidium Kassel hat Sicherheitsbedenken geäußert und die Genehmigung für die Einleitung von Abwässern in die Grube Springen verweigert. Diese Entscheidung ist Teil eines Staatsvertrags zwischen Thüringen und Hessen, der eine enge Abstimmung der Behörden beider Länder bei grenzüberschreitenden Projekten erfordert.
Kritik entzündet sich insbesondere an der Frage der Langzeitsicherheit. Die geplante Einleitung von K+S wird als potenzielles Risiko betrachtet, da der dauerhafte Schutz durch einen Sicherheitspfeiler zwischen den thüringischen und hessischen Bergwerksbereichen nicht umfassend nachgewiesen werden konnte.
Trotz dieser Herausforderungen bleibt K+S optimistisch und arbeitet intensiv an alternativen Entsorgungslösungen. Die Experten des Unternehmens sind überzeugt, dass die Einstapelung hochkonzentrierter salzhaltiger Abwässer in die Grube Springen sicher ist, auch wenn die regelmäßige Entfernung von angesammeltem Süßwasser eine Herausforderung darstellt.
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