NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngsten Entwicklungen auf den globalen Finanzmärkten haben den Kryptomarkt stark unter Druck gesetzt. Besonders betroffen sind Unternehmen wie Coinbase, die mit erheblichen Kursverlusten zu kämpfen haben.
Die jüngsten Turbulenzen auf den Finanzmärkten haben den Kryptosektor hart getroffen. Besonders die Aktien von Coinbase Global Inc. verzeichneten im ersten Quartal einen dramatischen Rückgang von über 30 Prozent. Dies stellt das schlechteste Ergebnis seit dem Zusammenbruch von FTX Ende 2022 dar. Auch andere börsennotierte Krypto-Unternehmen wie Galaxy Digital und Riot Platforms mussten zweistellige Verluste hinnehmen. Diese Entwicklung zeigt, dass die wirtschaftliche Unsicherheit die Krypto-Industrie härter trifft als Bitcoin selbst, das um über 10 Prozent gefallen ist, während Ether sogar mehr als 45 Prozent verlor.
Die Ursachen für den Ausverkauf sind weniger in branchenspezifischen Entwicklungen zu suchen, sondern vielmehr in makroökonomischen Risiken. Die wachsende Angst vor einer globalen Rezession, verstärkt durch die verschärfte Handelspolitik der USA, hat die Anleger dazu veranlasst, risikobehaftete Anlagen zu meiden. Digitale Vermögenswerte stehen dabei ganz oben auf der Streichliste. Analysten wie Owen Lau von Oppenheimer betonen, dass der Verkaufsdruck von außen kommt, insbesondere durch Handelskonflikte und Rezessionssorgen.
Besonders betroffen sind Aktien wie die von Coinbase, deren Geschäftsmodell stark von Handelsvolumen bei volatileren Altcoins wie Ether abhängt. Diese Aktien gelten im Vergleich zu Bitcoin als noch risikoreicher, unter anderem wegen der Insolvenzrisiken. Währenddessen erlebt Gold ein Rekordquartal. Als klassischer Risiko-Hedge hat das Edelmetall seinen besten Dreimonatswert seit 1986 erreicht, was die Anleger in physische Werte treibt und den Status von Bitcoin als „digitales Gold“ infrage stellt.
Der Jahresauftakt war noch von Euphorie geprägt. Am Tag der Amtseinführung von Präsident Trump im Januar erreichte Bitcoin ein Allzeithoch von über 109.000 US-Dollar. Doch die Ernüchterung über die politische Umsetzung folgte schnell. Zwar richtete die US-Regierung eine strategische Bitcoin-Reserve ein, doch ohne Kapitalzusage oder Expansionsstrategie blieb es beim Symbolakt. Der aktuelle Kurs liegt bei rund 82.000 Dollar.
Auch die Kursgewinne nach dem Wahlsieg Trumps haben sich inzwischen wieder verflüchtigt. Unternehmen wie Coinbase, Minergesellschaften und Blockchain-Plattformen verloren im Gleichschritt, mit einer Ausnahme: MicroStrategy von Michael Saylor liegt als eines der wenigen Krypto-Papiere seit November noch im Plus.
Trotz des wachsenden Einflusses der Branche in Washington bleibt die Marktreaktion verhalten. Analysten wie Connor Loewen von 3iQ sprechen von ausbleibenden Impulsen. Neue Katalysatoren seien nötig, um den Abwärtstrend zu stoppen. Bis dahin bleibt die Branche im Abwärtsmodus.
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