MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Eine neue Welle von Cyberangriffen zielt auf PostgreSQL-Server ab, die falsch konfiguriert und öffentlich zugänglich sind. Diese Angriffe nutzen die Rechenleistung der Server, um die Kryptowährung Monero zu schürfen, was zu erheblichen Kosten für die betroffenen Unternehmen führt.

In der Welt der Cyberkriminalität sind Kryptowährungen ein beliebtes Ziel, und die jüngsten Angriffe auf PostgreSQL-Server verdeutlichen dies eindrucksvoll. Hacker nutzen Schwachstellen in der Konfiguration dieser Datenbankserver aus, um ihre Rechenleistung für das Schürfen von Monero zu missbrauchen. Diese Kryptowährung ist aufgrund ihrer Anonymität besonders attraktiv für Cyberkriminelle, da Transaktionen schwerer nachzuverfolgen sind als bei Bitcoin.

Die Angriffe werden von einer Gruppe durchgeführt, die von Sicherheitsexperten als JINX-0126 bezeichnet wird. Diese Gruppe hat es auf PostgreSQL-Instanzen abgesehen, die mit schwachen oder leicht zu erratenden Zugangsdaten konfiguriert sind. Sobald sie Zugang erhalten, installieren sie den XMRig-C3-Cryptominer, der die gesamte Rechenleistung des Servers beansprucht und ihn für andere Aufgaben unbrauchbar macht.

Der Einsatz von Cryptominern führt nicht nur zu einem erhöhten Stromverbrauch, sondern auch zu einer erheblichen Belastung der betroffenen Unternehmen. Die Stromrechnungen steigen, während die Cyberkriminellen die geschürften Monero-Coins direkt in ihre digitalen Geldbörsen transferieren. Diese Coins können dann auf dem freien Markt in US-Dollar oder andere Währungen umgetauscht werden.

Die Sicherheitsforscher von Wiz haben festgestellt, dass die Angriffe nicht nur zunehmen, sondern auch raffinierter werden. Die Hacker haben neue Verteidigungsmechanismen implementiert und nutzen fileless Techniken, um ihre Aktivitäten zu verschleiern. Dadurch wird es für Sicherheitslösungen schwieriger, die Bedrohung zu erkennen und zu stoppen.

Ein weiteres alarmierendes Detail ist die Anzahl der betroffenen Geräte. Schätzungen zufolge wurden mehr als 1.500 Geräte kompromittiert. Dies deutet darauf hin, dass viele PostgreSQL-Instanzen falsch konfiguriert sind und eine leichte Angriffsfläche für opportunistische Hacker bieten.

Die Experten betonen, dass fast 90% der Cloud-Umgebungen selbst gehostete PostgreSQL-Instanzen betreiben, von denen ein Drittel mindestens eine Instanz öffentlich zugänglich im Internet hat. Dies unterstreicht die Notwendigkeit, die Sicherheitskonfigurationen zu überprüfen und zu verbessern, um solche Angriffe zu verhindern.


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Krypto-Mining-Angriffe auf PostgreSQL-Server nehmen zu
Krypto-Mining-Angriffe auf PostgreSQL-Server nehmen zu (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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