MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngsten Ereignisse rund um die Kryptowährungsbörse Hyperliquid haben in der Branche für Aufsehen gesorgt. Gracy Chen, CEO der Kryptobörse Bitget, äußerte scharfe Kritik an der Handhabung eines Vorfalls, der die Plattform in die Schlagzeilen brachte.
Die Kryptowährungswelt ist erneut in Aufruhr, nachdem Gracy Chen, CEO der Börse Bitget, die Handhabung eines Vorfalls durch Hyperliquid scharf kritisierte. Am 26. März entschied Hyperliquid, die Perpetual Futures für den JELLY-Token zu delisten und die Nutzer zu entschädigen. Dies geschah, nachdem “verdächtige Marktaktivitäten” festgestellt wurden, die mit diesen Instrumenten in Verbindung standen. Diese Entscheidung, die von einer kleinen Gruppe von Validatoren getroffen wurde, hat Bedenken hinsichtlich der Zentralisierung der Plattform aufgeworfen.
Chen verglich Hyperliquid mit der berüchtigten FTX-Börse, die 2022 nach einem Betrugsskandal zusammenbrach. Obwohl sie keine rechtlichen Verstöße von Hyperliquid anführte, bezeichnete sie die Reaktion der Plattform als “unreif, unethisch und unprofessionell”. Besonders die Entscheidung, den JELLY-Markt zu schließen und Positionen zu einem günstigen Preis abzuwickeln, sei ein gefährlicher Präzedenzfall, der das Vertrauen der Nutzer erschüttern könnte.
Der JELLY-Token, der im Januar von Venmo-Mitbegründer Iqram Magdon-Ismail als Teil eines Web3-Social-Media-Projekts eingeführt wurde, erlebte einen rasanten Anstieg seines Marktwerts. Am 26. März stieg die Marktkapitalisierung auf etwa 25 Millionen US-Dollar, nachdem Binance eigene Perpetual Futures für den Token eingeführt hatte. Am selben Tag eröffnete ein Hyperliquid-Händler eine massive Short-Position und liquidierte sich selbst, indem er den Preis des Tokens in die Höhe trieb.
Arthur Hayes, Gründer von BitMEX, äußerte sich ebenfalls zu dem Vorfall und meinte, dass die anfänglichen Reaktionen auf die JELLY-Affäre die potenziellen Reputationsrisiken von Hyperliquid überschätzten. Er wies darauf hin, dass die Plattform nicht wirklich dezentralisiert sei und dass Händler sich letztlich nicht um solche Details kümmerten.
Hyperliquid hatte bereits am 12. März mit einem ähnlichen Vorfall zu kämpfen, als ein “Whale” eine große Long-Position in Ether absichtlich liquidierte. Dies führte zu erheblichen Verlusten für die Einleger in den Liquiditätspool der Plattform. Seitdem hat Hyperliquid die Sicherheitenanforderungen für offene Positionen erhöht, um die systemischen Auswirkungen großer Positionen zu verringern.
Die Plattform, die etwa 70 % des Marktes für gehebelte Perpetuals kontrolliert, steht nun unter genauer Beobachtung. Mit nur acht Validatoren im Vergleich zu den Tausenden bei Konkurrenten wie Solana und Ethereum, bleibt die Frage der Zentralisierung ein zentrales Thema.
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