MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Ab April 2025 können Fahrer von Elektroautos und Plug-in-Hybriden in Bayern von einer neuen Regelung profitieren, die das Parken auf öffentlichen Parkplätzen für bis zu drei Stunden kostenlos ermöglicht. Diese Maßnahme, die zunächst bis Ende 2026 befristet ist, soll die Attraktivität von Elektrofahrzeugen insbesondere in städtischen Ballungsräumen erhöhen.
Die bayerische Staatsregierung hat beschlossen, ab dem 1. April 2025 das Parken für Elektroautos und Plug-in-Hybride auf öffentlichen Parkplätzen für bis zu drei Stunden kostenfrei zu gestalten. Diese Regelung, die im Dezember 2024 vom Ministerrat verabschiedet wurde, ist zunächst bis Ende 2026 befristet und gilt ausschließlich für Fahrzeuge mit einem E-Kennzeichen. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Kauf von Elektrofahrzeugen zu fördern und gleichzeitig zur Luftreinhaltung und Lärmreduktion in städtischen Gebieten beizutragen.
Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) betont, dass das kostenlose Parken vor allem in Ballungsräumen wie München und Nürnberg die Attraktivität von Elektrofahrzeugen steigern soll. Die Maßnahme zielt darauf ab, die Luftqualität zu verbessern und den Verkehrslärm zu reduzieren. Allerdings bleibt unklar, inwieweit Plug-in-Hybride, die nicht ausschließlich elektrisch betrieben werden, zu diesen Zielen beitragen können.
Für die Inanspruchnahme der Parkgebührenbefreiung reicht eine Parkscheibe, die auf den Beginn der Parkzeit eingestellt ist. Auf Privatparkplätzen, wie solchen mit Schranken oder in Parkhäusern, in denen ein Ticket gelöst werden muss, bleibt die Gebührenpflicht bestehen. Zudem müssen Fahrer die Höchstparkdauer beachten, um von der Regelung zu profitieren.
Die neue Regelung weitet die bisherigen Parkvorteile für Elektrofahrzeuge in Bayern aus, die bislang nur auf markierte und gekennzeichnete Parkplätze beschränkt waren. Nun gilt die Bevorzugung bayernweit auf allen öffentlichen Parkplätzen. Gerade in Großstädten sind Parkplätze knapp und teuer, was die Maßnahme besonders attraktiv macht. Ein finanzieller Ausgleich für die Städte und Gemeinden, die Einnahmen durch Parkgebühren verlieren, ist jedoch nicht vorgesehen, was beim bayerischen Städtetag auf Kritik stößt.
Die Staatsregierung sieht in der Maßnahme einen wichtigen Schritt zur Förderung der Elektromobilität und zur Unterstützung der Umweltziele. Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich die Regelung auf die tatsächliche Verbreitung von Elektrofahrzeugen auswirken wird. Experten sind sich einig, dass zusätzliche Anreize und eine verbesserte Ladeinfrastruktur notwendig sind, um den Umstieg auf Elektromobilität nachhaltig zu fördern.
Insgesamt zeigt die Initiative, dass Bayern bestrebt ist, die Elektromobilität voranzutreiben und gleichzeitig die Umweltbelastung in urbanen Gebieten zu reduzieren. Die kommenden Jahre werden zeigen, ob diese und ähnliche Maßnahmen ausreichen, um die angestrebten Umweltziele zu erreichen und die Elektromobilität in der Bevölkerung zu verankern.
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