MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In der heutigen Arbeitswelt, die von technologischen Fortschritten geprägt ist, spielt Künstliche Intelligenz (KI) eine immer wichtigere Rolle bei der Jobsuche und Karriereplanung.

Die Angst, dass Künstliche Intelligenz (KI) Millionen von Arbeitsplätzen ersetzen könnte, ist weit verbreitet. Doch in einem hart umkämpften Arbeitsmarkt kann der kluge Einsatz von KI entscheidend sein, um sich von der Konkurrenz abzuheben. Es gilt, die Technologie zu nutzen, ohne dabei den menschlichen Faktor zu verlieren.

KI-Modelle wie ChatGPT und Perplexity bieten die Möglichkeit, Arbeitgeber, Wettbewerber und Branchentrends zu recherchieren, bevor man sich auf eine Stelle bewirbt. Karriere-Coach Hannah Salton berichtet, dass einige ihrer Klienten erfolgreich KI genutzt haben, um mehr über Unternehmen zu erfahren und Einblicke in deren Kultur und Marktpositionierung zu gewinnen. Dies kann auch helfen, kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zu identifizieren, bei denen man sich bewerben oder mit denen man sich vernetzen kann.

Ein weiteres Beispiel für den Einsatz von KI ist JobsGPT, ein Tool von SmarterX, das analysiert, wie sich eine Rolle in einer bestimmten Branche entwickelt. Es zerlegt die Rolle in spezifische Aufgaben und bewertet, welche Teile am stärksten von Automatisierung betroffen sind. Dies kann helfen, notwendige Fähigkeiten zu identifizieren oder zu entscheiden, ob ein Wechsel in einen gefragteren Bereich sinnvoll ist.

Karriere-Coach Eloise Skinner hebt hervor, dass ihre Klienten KI nutzen, um Branchen und Rollen zu finden, die zu ihren Fähigkeiten und Werten passen. Jobbewerber können ChatGPT und Perplexity bitten, Rollen vorzuschlagen, die ihren spezifischen Fähigkeiten, Leidenschaften und Erfahrungen entsprechen.

Doch trotz der Vorteile von KI ist es wichtig, den menschlichen Aspekt nicht zu vernachlässigen. Hung Lee, Gründer des Recruiting Brainfood Newsletters, warnt davor, Bewerbungen zu überstürzen, da dies zu einer Flut von generischen, KI-generierten Bewerbungen führen kann. Martha Brook, Gründerin einer Schreibwarenmarke, berichtet, dass sie in einer Woche über 2.000 Bewerbungen erhielt und KI-generierte Texte leicht erkennen konnte, was oft zu einer sofortigen Ablehnung führte.

Um sich von der Masse abzuheben, sollten Bewerber spezifische Gründe für ihr Interesse an einer Stelle angeben. Vielleicht haben sie die Produkte des Unternehmens genutzt oder die Mission des Unternehmens passt zu ihren Werten. Tools wie ChatGPT, Grammarly und Hemingway können die Grammatik, Klarheit und Lesbarkeit verbessern, sollten jedoch zur Verfeinerung des Schreibens und nicht zur Erstellung der Bewerbung genutzt werden.

Viele große Unternehmen setzen mittlerweile KI-gestützte Bewerber-Tracking-Systeme (ATS) ein, um Lebensläufe zu scannen, bevor sie einen Menschen erreichen. Diese Systeme durchsuchen Bewerbungen nach bestimmten Schlüsselwörtern und Phrasen und bewerten sie danach, wie gut sie zur Stellenbeschreibung passen.

KI kann auch ein nützliches Werkzeug zur Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche sein. Das laute Aussprechen von Antworten bietet eine natürlichere und immersivere Übungserfahrung. ChatGPTs erweiterter Sprachmodus kann beispielsweise Feedback zur Präsentation geben und Schwachstellen aufzeigen, an denen gearbeitet werden muss.

Bei einem tatsächlichen Vorstellungsgespräch sollte man darauf vorbereitet sein, über den Einsatz von KI im Bewerbungsprozess zu sprechen. Transparenz darüber, wie KI zur Vorbereitung genutzt wurde, kann Anpassungsfähigkeit und einen praktischen Umgang mit Technologie demonstrieren.

Schließlich können KI-gestützte Plattformen wie Glassdoor und Payscale genutzt werden, um potenzielle Gehälter zu recherchieren und die eigene Verhandlungsposition zu stärken. Diese Plattformen können auch regionale Gehaltsunterschiede und Variationen bei der Bezahlung von Remote-Arbeit hervorheben.


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