MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Entwicklung von Perowskit-Solarzellen könnte dank Künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen einen bedeutenden Fortschritt erleben. Diese Technologien verbessern die Messtechniken, die für die Marktreife dieser innovativen Solarzellen entscheidend sind.
Die Solarenergie gilt als eine der vielversprechendsten Technologien für eine nachhaltige Energiezukunft. Besonders im Fokus stehen dabei Perowskit-Solarzellen, die durch hohe Wirkungsgrade und kostengünstige Produktion bestechen. Doch trotz dieser Vorteile gibt es Herausforderungen, die ihre Marktreife bisher verzögert haben. Eine aktuelle Studie zeigt nun, dass der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) und maschinellem Lernen (ML) entscheidend dazu beitragen könnte, diese Hürden zu überwinden.
Forscher des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT) haben eine Methode entwickelt, die den Produktionsprozess von Perowskit-Solarzellen durch den Einsatz von KI optimiert. Diese Technologie ermöglicht es, den Herstellungsprozess präzise zu überwachen und Fehler frühzeitig zu erkennen. Durch den Einsatz von Deep Learning, einer speziellen Form des maschinellen Lernens, können Muster in großen Datenmengen identifiziert werden, was die Qualität der Solarzellen erheblich verbessert.
Perowskit-Solarzellen bestehen aus einer speziellen Materialklasse, die sich durch eine hohe Lichtabsorption auszeichnet. Diese Eigenschaft ermöglicht die Herstellung flexibler und dünner Zellen, die vielseitig einsetzbar sind. Ein zentrales Problem bleibt jedoch die Stabilität, da Perowskit-Solarzellen bisher nicht die Langlebigkeit herkömmlicher Silizium-Zellen erreichen. Zudem stellt die Massenproduktion eine Herausforderung dar, die es zu bewältigen gilt.
Die Forscher am KIT haben durch die Analyse von Messdaten aus der Fertigung die Eigenschaften der Perowskit-Schichten genauer vorhersagen und optimieren können. Dies bedeutet, dass bereits während der Produktion festgestellt werden kann, ob eine Solarzelle reibungslos funktionieren wird. Dieser Fortschritt spart nicht nur Zeit, sondern auch Kosten, da zusätzliche Untersuchungen entfallen.
Die Forschungsergebnisse des KIT sind ein bedeutender Schritt in Richtung Marktreife von Perowskit-Solarzellen. Ulrich Wilhelm Paetzold, einer der führenden Köpfe hinter der Studie, betont das Potenzial dieser Technologie, den Fotovoltaik-Markt zu revolutionieren. Durch den Einsatz von KI kann sichergestellt werden, dass die Solarzellen eine gleichbleibend hohe Qualität aufweisen – sowohl im Labor als auch in der industriellen Fertigung.
Die Möglichkeit, leistungsstarke und kostengünstige Solarzellen in großem Maßstab zu produzieren, könnte die Solarenergiebranche nachhaltig verändern. Die Integration von KI in den Produktionsprozess stellt sicher, dass die Solarzellen den hohen Qualitätsanforderungen gerecht werden und somit eine tragfähige Lösung für die Energieversorgung der Zukunft darstellen.
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