FRANKFORT / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die National Stem Cell Foundation (NSCF) hat bekannt gegeben, dass sie einen Zuschuss in Höhe von 3,1 Millionen US-Dollar von der NASA erhalten hat, um die Forschung an Gehirnzellen als potenzielle Behandlungen für neurodegenerative Erkrankungen voranzutreiben.
Die National Stem Cell Foundation (NSCF) hat kürzlich einen bedeutenden Zuschuss von der NASA erhalten, um die Forschung an Gehirnzellen zu intensivieren, die als potenzielle Behandlungen für neurodegenerative Erkrankungen wie Alzheimer, Parkinson und Multiple Sklerose dienen könnten. Diese Ankündigung erfolgte während einer Pressekonferenz im Kentucky Capitol, die von Robert Stivers, dem Präsidenten des Senats von Kentucky, geleitet wurde. Der Zuschuss umfasst 300.000 US-Dollar an zusätzlichen Mitteln von der Regierung des Bundesstaates Kentucky und zielt darauf ab, weitere Bodenforschung zu finanzieren und drei zusätzliche Missionen zur Internationalen Raumstation (ISS) bis 2027 zu unterstützen. Diese Finanzierung ist Teil der Initiative des Staates, seine schnell wachsende Raumfahrtwirtschaft zu stärken. Stivers betonte, dass dieser NASA-Zuschuss Kentuckys Engagement zeigt, nicht nur in die aktuelle Generation zu investieren, sondern auch in die zukünftigen. Angesichts der ernsten gesundheitlichen Herausforderungen, vor denen der Staat steht, unterstreicht die Investition von 300.000 US-Dollar das Bestreben, die Gesundheitsergebnisse zu verbessern, die Lebensqualität zu erhöhen und die Langlebigkeit zu steigern. Durch die Unterstützung der Menschen, länger, gesünder und produktiver zu leben, werden Familien, Gemeinschaften und die Zukunft des Commonwealth gestärkt. Die NSCF hat seit 2019 bereits sechs Missionen zur ISS geschickt. Sie verwenden winzige 3D-Modelle des menschlichen Gehirns, um die Interaktionen von Gehirnzellen in der Mikrogravitation zu untersuchen. Forschungen haben gezeigt, dass die Beobachtung dieser Interaktionen im Weltraum es Wissenschaftlern ermöglicht, das Zellverhalten auf eine Weise zu betrachten, die auf der Erde unmöglich ist, was möglicherweise zu bahnbrechenden Behandlungen für neurodegenerative Erkrankungen führen könnte, die weltweit Millionen von Menschen betreffen. Schätzungen zufolge leiden weltweit über 65 Millionen Menschen an solchen Erkrankungen. Dr. Paula Grisanti, CEO der NSCF, erklärte, dass die Mikrogravitation die Zellentwicklung beschleunigt und uns kritische Einblicke für die schnellere Identifizierung und Entwicklung therapeutischer Interventionen bietet. Durch die Nutzung dieser einzigartigen Umgebung können wir Fortschritte bei der Entwicklung neuer Behandlungen und Heiltherapien für Krankheiten wie Parkinson, MS und Alzheimer erzielen. Organisationen wie die Alzheimer’s Association haben ihre Begeisterung über die potenziellen Auswirkungen dieser Forschung zum Ausdruck gebracht. Etwa 81.000 Einwohner von Kentucky leben mit Alzheimer, und die Organisation weist darauf hin, dass fast 200.000 Pflegekräfte im Staat jedes Jahr Millionen von Stunden unbezahlte Pflege leisten. Mackenzie Wallace von der Alzheimer’s Association betonte, dass solche Innovationen zu mehr Behandlungen führen und für viele Familien, die von diesen Krankheiten betroffen sind, Hoffnung auf eine bessere Zukunft darstellen.
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