KALIFORNIEN / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die verheerenden Waldbrände in Kalifornien haben nicht nur eine Spur der Zerstörung hinterlassen, sondern auch erhebliche finanzielle Auswirkungen auf Energieversorger und Investoren. Der 21-Milliarden-Dollar-Schutzfonds, der zur Absicherung von Versorgungsunternehmen eingerichtet wurde, steht unter Druck, da mögliche Haftungsforderungen drohen.
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Die jüngsten Waldbrände in Kalifornien haben die finanzielle Stabilität von Energieversorgern und Investoren erheblich beeinträchtigt. Der eigens eingerichtete Schutzfonds in Höhe von 21 Milliarden Dollar, der Versorgungsunternehmen vor den finanziellen Folgen solcher Katastrophen schützen soll, gerät zunehmend unter Druck. Analysten warnen, dass der Fonds möglicherweise nicht ausreicht, um alle potenziellen Schadensersatzansprüche abzudecken, was zusätzliche Liquidität erfordern könnte.
Besonders betroffen sind die Aktien von Edison International, dem Betreiber von Southern California Edison, die im laufenden Monat um etwa 20 % eingebrochen sind. Diese Entwicklung spiegelt die Unsicherheit wider, die durch die drohenden Haftungsforderungen entsteht. Die Prognosen von Wells Fargo und Goldman Sachs schätzen die versicherten Schäden auf bis zu 30 Milliarden Dollar, während S&P Global Ratings die aktuellen Brände als die teuersten in der Geschichte Kaliforniens einstuft.
Der Schutzfonds des Staates verfügt derzeit über liquide Mittel in Höhe von 12 Milliarden Dollar, doch das Gesamtvolumen von 21 Milliarden Dollar könnte bei umfassenden Haftpflichtforderungen nicht ausreichen. Auch andere Versorger wie PG&E und Sempra, Eigentümer von San Diego Gas & Electric, verzeichnen Kursverluste, da Investoren befürchten, dass der Fonds ausgeschöpft werden könnte.
Die kalifornische Rechtsprechung macht Versorger haftbar, selbst wenn sie umsichtig gehandelt haben. Diese strenge Haftungspraxis hat bereits 2019 dazu geführt, dass PG&E aufgrund von Feuerschäden in Höhe von über 30 Milliarden Dollar Insolvenz anmelden musste. Sollte Edison für den Eaton-Brand verantwortlich gemacht werden, könnte das Unternehmen gezwungen sein, bis zu 3,9 Milliarden Dollar in den Fonds zurückzuzahlen.
Rechtsstreitigkeiten häufen sich bereits, und Edison sieht sich mit einer Klage wegen fahrlässiger Tötung konfrontiert. Der Umgang des Unternehmens mit Stromleitungen während eines Sturms steht unter Beobachtung. Gleichzeitig warnen Ratingagenturen vor den finanziellen Risiken durch die Brände und die potenziellen Auswirkungen auf die Haftungsreformen sowie den Versorgungsfonds.
Die California Earthquake Authority, die den Fonds beaufsichtigt, hat von den Versorgern bisher keine Hinweise auf deren Mitverursachung der Brände erhalten. Sollte der Fonds zusätzliche Liquidität benötigen, könnte durch Anleihen vorübergehend Abhilfe geschaffen werden.
Gabe Grosberg, Analyst bei S&P Global Ratings, betont die Bedeutung des Fonds für die Bonität der Versorger in Kalifornien. Die Diskussion um Ausfälle und mögliche Folgen wirkt sich auf Politik und Investoren gleichermaßen aus. Jesse Gabriel, Vorsitzender des Haushaltsausschusses der kalifornischen Versammlung, unterstrich die Priorisierung der Soforthilfe für Brandopfer.
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