MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die jüngsten Ereignisse rund um den Jelly-my-Jelly (JELLY) Memecoin auf der dezentralen Börse Hyperliquid werfen ein Schlaglicht auf die anhaltenden Sicherheitsprobleme in der DeFi-Branche. Ein Exploit, der Millionen von Dollar kostete, hat die Branche erschüttert und Fragen zur Integrität und Sicherheit solcher Plattformen aufgeworfen.

Die DeFi-Branche steht erneut im Fokus, nachdem ein Exploit auf der dezentralen Börse Hyperliquid den Jelly-my-Jelly (JELLY) Memecoin ins Chaos gestürzt hat. Der Vorfall, bei dem ein Wal die Liquidationsparameter der Börse ausnutzte, führte zu Verlusten in Millionenhöhe und zwang Hyperliquid, den Handel mit dem Token einzustellen. Diese Ereignisse verdeutlichen die anhaltenden Herausforderungen in Bezug auf Sicherheit und Aufsicht in der DeFi-Welt.

Der Jelly-Token, der von Iqram Magdon-Ismail, einem der Mitbegründer von Venmo, als Teil des Web3-Social-Media-Projekts JellyJelly eingeführt wurde, erlebte nach seinem Start einen dramatischen Preisverfall. Innerhalb weniger Tage fiel der Preis von 0,21 US-Dollar auf nur noch 0,01 US-Dollar. Trotz eines anfänglichen Marktwerts von fast einer Viertelmilliarde Dollar sank die Marktkapitalisierung bis Ende März auf etwa 25 Millionen Dollar.

Am 26. März kam es zu einem Short Squeeze, der den Token weiter unter Druck setzte. Laut einem Bericht von Arkham Intelligence begann ein Händler, seine verbleibenden Jelly-Positionen zu verkaufen, was Hyperliquid dazu veranlasste, den Markt für den Token zu schließen. Die Börse kündigte an, den Handel mit JELLY-Perpetual-Futures einzustellen, da es Hinweise auf verdächtige Marktaktivitäten gab.

Die Reaktionen auf die Maßnahmen von Hyperliquid waren gemischt. Kritiker warfen der Börse vor, unprofessionell und unethisch gehandelt zu haben, was zu erheblichen Verlusten für die Nutzer führte. Gracy Chen, CEO von Bitget, äußerte Bedenken, dass Hyperliquid auf dem Weg sei, das nächste FTX zu werden, und warnte vor den Gefahren, die durch die Schließung des Jelly-Marktes und die Abwicklung der Positionen zu einem günstigen Preis entstehen könnten.

Alvin Kan, COO von Bitget Wallet, betonte, dass der Jelly-Vorfall ein weiteres Beispiel dafür sei, wie unbeständige Hype-basierte Preisbewegungen in der DeFi-Welt zu Problemen führen können. Er wies darauf hin, dass Projekte, die auf Spekulation statt auf Nutzen basieren, langfristig nicht überleben können. Arthur Hayes, Gründer von BitMEX, relativierte die Reaktionen auf den Vorfall und wies darauf hin, dass viele Händler die Risiken von DeFi akzeptieren und trotz der Verluste weitermachen könnten.

Der Vorfall zeigt erneut, dass es in der DeFi-Branche an klaren rechtlichen Rahmenbedingungen fehlt, insbesondere in den USA. Ohne Druck oder Aufsicht von außen bleibt es den Reaktionen der Nutzer überlassen, ob dezentrale Börsen ihre Praktiken ändern. Ironischerweise scheint der Exploit allen Beteiligten geschadet zu haben – der Börse, den Händlern und sogar dem Ausbeuter selbst.

Insgesamt deponierte der Händler 7,17 Millionen Dollar auf seinen Konten, konnte jedoch nur 6,26 Millionen Dollar abheben, wobei ein Restbetrag von etwa 900.000 Dollar auf seinen Hyperliquid-Konten verblieb. Sollte es ihm gelingen, die Gelder zurückzuerhalten, würde der Exploit ihn etwa 4.000 Dollar kosten; andernfalls könnte er fast eine Million Dollar verlieren.


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Jelly-Token-Desaster: Ein weiterer Schlag für die DeFi-Branche
Jelly-Token-Desaster: Ein weiterer Schlag für die DeFi-Branche (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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