TOKIO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Bank of Japan steht vor einer möglichen Anpassung ihrer Zinspolitik, da die Inflation den Zielwert von 2 % erreicht hat und wirtschaftliche Indikatoren auf eine solche Maßnahme hindeuten.
Die Bank of Japan könnte im Dezember eine Zinserhöhung in Betracht ziehen, da die Inflation den angestrebten Wert von 2 % erreicht hat. Diese Entwicklung wird von wirtschaftlichen Indikatoren unterstützt, die auf eine positive Wirtschaftslage hinweisen. Die Spekulationen über eine bevorstehende Zinserhöhung haben zugenommen, insbesondere nachdem der Yen gegenüber dem Dollar an Wert gewonnen hat.
Gouverneur Kazuo Ueda hat in einem Interview angedeutet, dass die geldpolitische Lockerung möglicherweise angepasst werden könnte, falls sich die wirtschaftlichen Trends wie prognostiziert entwickeln. Diese Aussage hat die Marktspekulationen weiter angeheizt, da viele Analysten eine Zinserhöhung für wahrscheinlich halten.
Die Bank of Japan hat in der Vergangenheit Überraschungen vermieden, indem sie ihre Kommunikation mit den Märkten verbessert hat. Eine unerwartete Zinserhöhung im Juli hatte zuvor für Verwirrung gesorgt. Ueda betont, dass zukünftige Zinserhöhungen näher rücken, da die wirtschaftlichen Indikatoren darauf hindeuten.
Ein wichtiger Faktor für die Entscheidung der Zentralbank ist die Lohnentwicklung. Die bevorstehenden Tarifverhandlungen im Frühjahr 2025 könnten entscheidend sein, da die Lohnsteigerungen sich der Inflationsrate von 2 % annähern. Trotz Unsicherheiten in der US-Wirtschaft unter der Trump-Administration bleibt die Bank optimistisch.
Aktuelle Marktbewegungen zeigen, dass Händler die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im Dezember auf 60 % schätzen. Dies ist ein deutlicher Anstieg im Vergleich zum Monatsbeginn, als die Wahrscheinlichkeit noch bei 30 % lag. Eine Umfrage von Bloomberg ergab, dass über 80 % der Ökonomen eine weitere Anhebung bis Januar erwarten, wobei etwas mehr als die Hälfte von einem Dezembertermin ausgeht.
Japans wichtiges Inflationsmaß hat das Ziel von 2 % seit über zweieinhalb Jahren erreicht oder überschritten. Dies stützt die Hoffnungen auf einen positiven Lohn-Inflations-Zyklus, der die wirtschaftliche Stabilität des Landes weiter festigen könnte.
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