TOKIO / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In einem strategischen Schritt zur Stärkung der japanischen Wirtschaft hat Premierminister Shigeru Ishiba ein umfassendes Konjunkturpaket angekündigt. Mit einem Zusatzbudget von 13,9 Billionen Yen zielt die Regierung darauf ab, die wirtschaftlichen Herausforderungen zu bewältigen und die Lebenshaltungskosten für die Bürger zu senken.

Japans Premierminister Shigeru Ishiba hat ein ehrgeiziges Konjunkturpaket vorgestellt, das darauf abzielt, die Wirtschaft des Landes mit einem Zusatzbudget von 13,9 Billionen Yen zu stärken. Diese Maßnahme kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da die japanische Bevölkerung mit steigenden Lebenshaltungskosten konfrontiert ist. Ishiba betont, dass das Budget nicht nur die städtischen, sondern auch die ländlichen Regionen Japans unterstützen soll, die besonders von wirtschaftlicher Stagnation betroffen sind.

Die Regierung plant, einen erheblichen Teil des Budgets in die Verbesserung der Katastrophenbewältigung und in die Unterstützung von Haushalten zu investieren, die unter den hohen Treibstoff- und Lebensmittelpreisen leiden. Diese Maßnahmen sollen dazu beitragen, die wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten und die Kaufkraft der Bürger zu stärken. Ishiba hebt hervor, dass die Schaffung von zusätzlichem Wert in der Wirtschaft anstelle der bloßen Kostensenkung im Vordergrund stehen muss.

Während Ishibas Regierung nach dem Verlust der Parlamentsmehrheit anfällig ist, hat ein Abkommen mit der oppositionellen Demokratischen Volkspartei über Steuerpolitik eine gewisse Stabilität gebracht. Dies ist besonders wichtig, da die Pläne in einer bis zum 21. Dezember laufenden Parlamentsdebatte diskutiert werden. Das Kabinett hat das Zusatzbudget bereits genehmigt, was den Weg für die Umsetzung der Maßnahmen ebnet.

Obwohl Ishibas öffentliche Zustimmungswerte schwach bleiben, sehen politische Analysten derzeit keine unmittelbare Gefahr für seine Position innerhalb der regierenden Liberaldemokratischen Partei. Herausforderungen werden eher im Vorfeld der anstehenden Oberhauswahl im Sommer erwartet. In seiner Rede betonte Ishiba die Bedeutung des Wirtschaftswachstums in ländlichen Gebieten und versprach eine Verdopplung der Fördermittel für diese Regionen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Budgets liegt auf der Vorbereitung auf die kommende US-Regierung unter Donald Trump. Ishiba erneuerte sein Versprechen, Japans Wirtschaft zu einem Modell zu führen, bei dem Lohnerhöhungen die Inflation übertreffen und Investitionen das Wachstum vorantreiben. Dieser Ansatz knüpft an die Ziele seines Vorgängers Fumio Kishida an und zeigt bereits ermutigende Anzeichen.

Das neue Zusatzbudget umfasst 5,75 Billionen Yen für das Wirtschaftswachstum in Japan, einschließlich seiner Regionen, 3,39 Billionen Yen als Antwort auf die Inflation und 4,79 Billionen Yen für Sicherheits- und Sozialpolitik. Diese umfassenden Maßnahmen sollen nicht nur die aktuelle wirtschaftliche Lage verbessern, sondern auch langfristige Stabilität und Wachstum fördern.

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Japans Premierminister setzt auf wirtschaftliche Stärkung durch Milliardenbudget
Japans Premierminister setzt auf wirtschaftliche Stärkung durch Milliardenbudget (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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