MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Entwickler der Lebenssimulation Inzoi haben auf die Kritik der Community am Einsatz des Kopierschutzsystems Denuvo reagiert und angekündigt, das Spiel ohne diesen Schutz zu veröffentlichen.

Die Ankündigung, dass Inzoi, eine innovative Lebenssimulation, ohne das umstrittene Kopierschutzsystem Denuvo erscheinen wird, hat in der Gaming-Community für Aufsehen gesorgt. Ursprünglich war geplant, das Spiel mit Denuvo zu schützen, doch nach einer Welle von Kritik und Bedenken seitens der Spieler entschied sich das Entwicklerteam, diesen Schritt rückgängig zu machen. Die Entwickler betonten, dass sie die Wünsche und das Feedback der Community ernst nehmen und entsprechend handeln wollen.

Inzoi, das von einem Studio entwickelt wird, das zu Krafton gehört, plant, die Spieler stärker in den Entwicklungsprozess einzubeziehen. Dies zeigt sich auch in der Entscheidung, das Spiel modding-freundlich zu gestalten. Ab Mai 2025 sollen Tools wie Maya und Blender unterstützt werden, um den Spielern die Möglichkeit zu geben, eigene Inhalte zu erstellen und zu teilen. Diese Entscheidung könnte das Spiel von anderen Lebenssimulationen abheben und eine engagierte Community fördern.

Der Verzicht auf Denuvo bringt jedoch auch Risiken mit sich. Ohne diesen Kopierschutz steigt die Gefahr von illegalen Kopien, was für die Entwickler eine Herausforderung darstellt. Dennoch scheint das Team überzeugt, dass die Vorteile, die eine offene und anpassbare Spielumgebung bietet, überwiegen. Die Möglichkeit, das Spiel durch Mods zu erweitern, könnte nicht nur die Langlebigkeit des Spiels erhöhen, sondern auch eine stärkere Bindung der Spieler an das Produkt fördern.

Die Entscheidung, Denuvo zu entfernen, fiel kurz vor dem geplanten Start von Inzoi im Early Access am 28. März 2025. Diese Phase soll genutzt werden, um das Spiel mit Hilfe der Community weiterzuentwickeln und zu verbessern. Das Entwicklerteam hat versprochen, weiterhin auf das Feedback der Spieler zu hören und dieses in die zukünftige Entwicklung einfließen zu lassen.

Inzoi unterscheidet sich von klassischen Lebenssimulationen wie Die Sims durch eine stärkere Integration von Künstlicher Intelligenz. Die Charaktere im Spiel sollen durch fortschrittliche KI-Algorithmen gesteuert werden, was zu einer glaubwürdigeren und dynamischeren Spielwelt führen soll. Diese Technologie wurde in Zusammenarbeit mit NVIDIA entwickelt und könnte einen neuen Standard für Lebenssimulationen setzen.

Die massive Werbekampagne, die das Spiel begleitet, hat bereits für viel Aufmerksamkeit gesorgt. Durch die Zusammenarbeit mit Streamern und die Verteilung einer Creative-Studio-Demo konnte Inzoi bereits vor der offiziellen Veröffentlichung eine große Fangemeinde aufbauen. Diese Strategie könnte sich als entscheidend für den Erfolg des Spiels erweisen, insbesondere in einem hart umkämpften Markt.

Inzoi soll später auch für die Playstation 5 und Xbox Series X/S erscheinen, wobei genaue Veröffentlichungstermine noch nicht bekannt sind. Die Entwickler hoffen, dass die Entscheidung, auf Denuvo zu verzichten und stattdessen auf die Unterstützung der Community zu setzen, langfristig zu einem erfolgreichen und beliebten Spiel führen wird.

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Inzoi-Entwickler reagieren auf Denuvo-Kritik und setzen auf Modding
Inzoi-Entwickler reagieren auf Denuvo-Kritik und setzen auf Modding (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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