NEW YORK / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Angesichts der drohenden Einführung neuer US-Zölle unter Präsident Donald Trump suchen Investoren verstärkt nach sicheren Anlageformen. Goldfonds erleben einen beispiellosen Zufluss, der an die Zeiten der Covid-19-Pandemie erinnert.
Die Unsicherheit an den Finanzmärkten hat Investoren dazu veranlasst, in Goldfonds zu investieren, um sich gegen die wirtschaftlichen Auswirkungen der von US-Präsident Donald Trump angekündigten neuen Zölle abzusichern. Diese Zölle, die am Mittwoch bekannt gegeben werden sollen, könnten das globale Wirtschaftswachstum erheblich beeinträchtigen und eine Flucht in sichere Anlagen wie Gold und US-Staatsanleihen auslösen.
Der Goldpreis erreichte am Dienstag ein Rekordhoch von 3.148,88 US-Dollar pro Unze, was einem Anstieg von 19 Prozent in diesem Jahr entspricht. Dies ist die stärkste vierteljährliche Performance seit 1986. Die Nachfrage nach Gold wird durch die Erwartung anhaltender wirtschaftlicher Unsicherheiten und die Suche nach sicheren Häfen weiter angeheizt.
Krishan Gopaul, Senior Analyst beim World Gold Council, betont, dass die allgemeine Risikoaversion am Markt eine erneute Hinwendung zu Gold begünstigt. Diese Entwicklung wird durch die jüngsten Daten von Standard Chartered untermauert, die zeigen, dass Investoren im ersten Quartal dieses Jahres über 19,2 Milliarden US-Dollar in goldgedeckte ETFs investiert haben – die größten Zuflüsse in Dollar seit der Pandemie.
Auch US-Staatsanleihen haben sich im Vorfeld der Zollankündigung verstärkt, da Investoren versuchen, sich gegen weitere Volatilität abzusichern. Die Renditen zehnjähriger Staatsanleihen, die sich umgekehrt zu den Preisen bewegen, fielen am Dienstag auf 4,16 Prozent, was nahe dem Jahrestief liegt.
Die Zentralbanken waren in den letzten Jahren die Haupttreiber der Goldkäufe, doch der jüngste Anstieg der Gold-ETF-Zuflüsse zeigt, dass die Angst vor wirtschaftlichen und marktbezogenen Risiken eine breitere Investorenschicht anzieht. Suki Cooper, Edelmetallanalystin bei StanChart, erklärt, dass die Erwartungen an niedrigere Renditen anderer Anlagen sowie die Sorge, dass Zölle die Inflation und das Wachstum beeinträchtigen könnten, die jüngsten Zuflüsse befeuert haben.
Die starke Rallye des Goldes in den letzten Monaten hat mehrere Banken dazu veranlasst, ihre Goldpreisprognosen zu erhöhen. Macquarie erwartet nun, dass der Preis in diesem Jahr 3.500 US-Dollar erreichen könnte. Die Sorge um Zölle hat auch zu einem starken Anstieg physischer Goldbarren geführt, die nach New York geflogen werden, wo die Lagerbestände an der Comex Rekordniveaus erreicht haben.
Auf dem Wall Street-Markt haben defensive Aktien, die als weniger anfällig für das Wirtschaftswachstum gelten, floriert. Gesundheitsaktien wie UnitedHealth und HCA Healthcare sind im letzten Monat um etwa 10 Prozent gestiegen, während der breitere S&P 500-Index um 5 Prozent gefallen ist.
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