MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – In einer beispiellosen internationalen Operation hat INTERPOL in Zusammenarbeit mit Strafverfolgungsbehörden aus sieben afrikanischen Ländern einen bedeutenden Schlag gegen die Cyberkriminalität geführt.
Die internationale Polizeiorganisation INTERPOL hat in einer koordinierten Aktion namens Operation Red Card 306 Verdächtige in sieben afrikanischen Ländern festgenommen und 1.842 Geräte beschlagnahmt. Diese Operation, die zwischen November 2024 und Februar 2025 stattfand, zielte darauf ab, grenzüberschreitende kriminelle Netzwerke zu stören und zu zerschlagen, die erheblichen Schaden für Einzelpersonen und Unternehmen verursachen. Der Fokus lag auf mobilen Banking-, Investitions- und Messaging-App-Betrügereien, die mehr als 5.000 Opfer betrafen.
Die beteiligten Länder waren Benin, Côte d’Ivoire, Nigeria, Ruanda, Südafrika, Togo und Sambia. Neal Jetton, Direktor der Cybercrime Directorate bei INTERPOL, betonte die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit im Kampf gegen Cyberkriminalität, die keine Grenzen kennt und verheerende Auswirkungen auf Einzelpersonen und Gemeinschaften haben kann. Die Sicherstellung erheblicher Vermögenswerte und Geräte sowie die Festnahme wichtiger Verdächtiger sendet eine starke Botschaft an Cyberkriminelle, dass ihre Aktivitäten nicht ungestraft bleiben werden.
In Nigeria wurden 130 Personen festgenommen, darunter 113 Ausländer, die angeblich an Online-Casino- und Investitionsbetrug beteiligt waren. Einige der in Betrugszentren arbeitenden Personen sollen Opfer von Menschenhandel sein und wurden gezwungen, illegale Aktivitäten durchzuführen. In Südafrika verhafteten die Behörden 40 Personen und beschlagnahmten über 1.000 SIM-Karten, die für groß angelegte SMS-Phishing-Angriffe verwendet wurden.
In Sambia nahmen Beamte 14 mutmaßliche Mitglieder eines kriminellen Syndikats fest, das in die Telefone von Opfern eindrang und unbefugten Zugriff auf deren Banking-Apps erlangte, indem es Malware über SMS-Phishing-Links installierte. Diese Malware ermöglichte es den Tätern auch, die Kontrolle über Messaging-Anwendungen zu übernehmen und den betrügerischen Link weiterzuverbreiten.
Die Rwandischen Behörden verhafteten 45 Mitglieder eines kriminellen Netzwerks, das durch Social-Engineering-Betrügereien Opfer um mehr als 305.000 US-Dollar betrog. Von den gestohlenen Geldern wurden 103.043 US-Dollar zurückgewonnen und 292 Geräte beschlagnahmt. Die Taktiken der Betrüger umfassten das Vortäuschen von Telekommunikationsmitarbeitern und das Versprechen falscher ‘Jackpot’-Gewinne, um sensible Informationen zu extrahieren und Zugang zu den mobilen Bankkonten der Opfer zu erhalten.
Diese Erfolge kommen nur wenige Wochen nach der Ankündigung einer Partnerschaft zwischen INTERPOL und der Afrikanischen Entwicklungsbank, um Korruption, Finanzkriminalität, cybergestützten Betrug und Geldwäsche in der Region besser zu bekämpfen. Diese Entwicklungen unterstreichen die Notwendigkeit und Wirksamkeit internationaler Zusammenarbeit im Kampf gegen die wachsende Bedrohung durch Cyberkriminalität.
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