DELHI / BENGALURU / PUNE / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die indische Zentralbehörde für Ermittlungen (CBI) hat eine groß angelegte Razzia in mehreren Städten durchgeführt, um einen acht Jahre alten Bitcoin-Ponzi-Betrug aufzuklären.



Die indische Zentralbehörde für Ermittlungen (CBI) hat kürzlich eine umfassende Razzia in über 60 Standorten durchgeführt, um einen Bitcoin-Ponzi-Betrug im Wert von 6.606 Crores indischen Rupien (etwa 75,8 Millionen US-Dollar) zu untersuchen. Diese Aktion ist Teil der Bemühungen, einen der größten Kryptowährungsbetrugsfälle des Landes aufzuklären, der vor acht Jahren begann.

Der Betrug, bekannt als GainBitcoin, wurde von den berüchtigten Bhardwaj-Brüdern ins Leben gerufen. Amit Bhardwaj, ein bekannter Bitcoin-Evangelist, und sein Bruder Vivek Bhardwaj, wurden beschuldigt, rund 8.000 Investoren durch ein betrügerisches Investitionsschema betrogen zu haben. Das Schema versprach den Investoren monatliche Renditen von 10 % in Bitcoin über einen Zeitraum von 18 Monaten.

Die Ermittlungen der CBI konzentrieren sich auf die Städte Delhi, Bengaluru, Pune und Nanded, wo die Behörden die Immobilien der Hauptverdächtigen durchsucht haben. Die Bhardwaj-Brüder wurden bereits 2017 verhaftet, nachdem mehrere Anzeigen bei der Polizei eingegangen waren. Amit Bhardwaj galt als der Kopf hinter GainBitcoin, während sein Bruder als Hauptverschwörer für die Vermarktung des Betrugs verantwortlich war.

Die indischen Behörden sind entschlossen, die Ermittlungen fortzusetzen, bis alle Beteiligten zur Rechenschaft gezogen werden. Der Fall hat die Schwächen im Verständnis und der Regulierung von Kryptowährungen in Indien aufgezeigt. Die Bhardwaj-Brüder nutzten die Unkenntnis vieler Investoren aus, indem sie Gelder für Bitcoin-Käufe sammelten, aber stattdessen Ether und MCAP-Token kauften und die Differenz einsteckten.

Der Fall GainBitcoin hat in Indien eine Debatte über die Notwendigkeit strengerer Regulierungen im Bereich der Kryptowährungen ausgelöst. Experten fordern eine bessere Aufklärung der Öffentlichkeit und strengere Kontrollen, um solche Betrugsfälle in Zukunft zu verhindern. Die CBI hat ihre Entschlossenheit bekräftigt, alle Täter dieses massiven Kryptowährungsbetrugs zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Ermittlungen könnten weitreichende Auswirkungen auf die Kryptowährungslandschaft in Indien haben. Sie könnten zu strengeren Vorschriften und einer verstärkten Überwachung von Kryptowährungstransaktionen führen. Dies könnte wiederum das Vertrauen der Investoren stärken und die Akzeptanz von Kryptowährungen im Land fördern.

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Indien verfolgt Bitcoin-Betrug mit landesweiten Razzien
Indien verfolgt Bitcoin-Betrug mit landesweiten Razzien (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)

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