LONDON / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die britische Wettbewerbsbehörde hat IBM die Erlaubnis erteilt, das Infrastruktursoftware-Unternehmen HashiCorp zu übernehmen. Diese Entscheidung markiert einen bedeutenden Schritt in IBMs Strategie, seine Präsenz im Bereich der hybriden Cloud zu stärken.
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Die britische Wettbewerbsbehörde, die Competition and Markets Authority (CMA), hat kürzlich die geplante Übernahme von HashiCorp durch IBM genehmigt. Diese Entscheidung ist ein wichtiger Meilenstein für IBM, das bereits im vergangenen Jahr angekündigt hatte, 6,4 Milliarden US-Dollar für den Erwerb von HashiCorp auszugeben. Ziel dieser Akquisition ist es, IBMs Position im Bereich der hybriden Cloud weiter auszubauen, ein Bereich, in dem das Unternehmen bereits durch die Übernahme von Red Hat im Jahr 2019 für 34 Milliarden US-Dollar und Apptio im Jahr 2023 für 4,6 Milliarden US-Dollar signifikante Fortschritte gemacht hat.
Die Genehmigung durch die CMA erfolgte nach einer ersten Phase der Untersuchung, die im Dezember letzten Jahres eingeleitet wurde. Diese Untersuchung war Teil der regulatorischen Prüfung, die bei großen Transaktionen zwischen börsennotierten Unternehmen üblich ist. Die britische Regierung hat in letzter Zeit versucht, sich als technologie- und wachstumsfreundliche Nation zu positionieren, was auch Änderungen bei der CMA mit sich gebracht hat. So wurde kürzlich der ehemalige Amazon-Manager Doug Gurr als neuer Vorsitzender der CMA ernannt, was bei einigen kleineren Technologieunternehmen und gemeinnützigen Organisationen Besorgnis ausgelöst hat.
Die Entscheidung der CMA steht im Einklang mit dem Bestreben des Vereinigten Königreichs, sich nicht als Hindernis für geschäftliche Transaktionen zu präsentieren, insbesondere wenn es um Unternehmen geht, die ihren Hauptsitz außerhalb des Landes haben. Dennoch ist die Übernahme noch nicht vollständig abgeschlossen, da auch die US-amerikanische Federal Trade Commission (FTC) den Deal prüft. Bislang hat die FTC jedoch noch keine formelle Ankündigung gemacht.
IBM hat sich bisher nicht zu der Entscheidung der CMA geäußert. Die Übernahme von HashiCorp könnte IBM helfen, seine Angebote im Bereich der hybriden Cloud weiter zu diversifizieren und zu stärken. HashiCorp ist bekannt für seine Open-Source-Tools, die Unternehmen bei der Verwaltung von Infrastruktur in hybriden und Multi-Cloud-Umgebungen unterstützen. Diese Tools sind besonders bei Entwicklern und IT-Teams beliebt, die nach flexiblen und skalierbaren Lösungen suchen.
Die Übernahme von HashiCorp durch IBM könnte auch Auswirkungen auf den Wettbewerb im Bereich der hybriden Cloud haben. Unternehmen wie Microsoft und Google investieren ebenfalls stark in diesen Bereich, um ihre Marktanteile zu sichern. Experten erwarten, dass die Integration von HashiCorps Technologien in IBMs bestehendes Portfolio dem Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen könnte, insbesondere in Bezug auf die Bereitstellung von Cloud-Diensten und die Verwaltung komplexer IT-Infrastrukturen.
Insgesamt könnte die Übernahme von HashiCorp durch IBM die Dynamik im Bereich der hybriden Cloud erheblich verändern. Die Kombination der Technologien beider Unternehmen könnte neue Möglichkeiten für Unternehmen schaffen, die ihre IT-Infrastruktur modernisieren und optimieren möchten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die regulatorischen Prüfungen in den USA entwickeln und wann die Übernahme endgültig abgeschlossen wird.
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