MADRID / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Der spanische Energiekonzern Iberdrola hat im vergangenen Jahr einen beeindruckenden Rekordgewinn von 5,6 Milliarden Euro erzielt und damit die Erwartungen der Analysten übertroffen. Trotz eines Rückgangs im letzten Quartal zeigt sich das Unternehmen optimistisch und plant eine Erhöhung der Dividende um 15 Prozent.
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Der spanische Energieriese Iberdrola hat im vergangenen Jahr mit einem Rekordgewinn von 5,6 Milliarden Euro die Analystenerwartungen übertroffen. Diese beeindruckenden Zahlen kommen trotz eines Rückgangs im Schlussquartal zustande und unterstreichen die starke Marktposition des Unternehmens. Der Vorstandsvorsitzende Ignacio Galan führt den Erfolg auf die wachsende Elektrifizierung in den Märkten zurück, in denen Iberdrola tätig ist. Besonders die Expansion in die USA und Großbritannien hat sich als profitabel erwiesen.
Ein wesentlicher Faktor für den Erfolg war die Veräußerung von Teilen des Geschäfts in Mexiko. Im Frühjahr des letzten Jahres hatte Iberdrola den Verkauf von 13 mexikanischen Gaskraftwerken abgeschlossen, was signifikante Mittel für Investitionen in andere Märkte freisetzte. Diese strategische Entscheidung ermöglichte es dem Unternehmen, seine Präsenz in den USA und Großbritannien zu verstärken, unter anderem durch die vollständige Übernahme der Tochtergesellschaft Avangrid.
Die Unternehmensführung zeigt sich optimistisch für die Zukunft und erwartet eine strukturelle Verbesserung der Marktbedingungen, die nachhaltiges Wachstum bis 2025 und darüber hinaus ermöglichen soll. Für das laufende Jahr prognostiziert Iberdrola einen Zuwachs des um Sondereffekte bereinigten Gewinns im mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich. Diese Prognose basiert auf der Annahme, dass die Nachfrage nach Elektrifizierung weiterhin steigen wird.
Mit einer Gewinnsteigerung von 17 Prozent im vergangenen Jahr hat Iberdrola nicht nur seine eigenen Ziele übertroffen, sondern auch die strategischen Vorgaben bis 2026 bereits übererfüllt. Trotz dieser Erfolge blieben die Ergebnisse im operativen Geschäft (Ebit) hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Dennoch dürfen sich die Aktionäre über eine um 15 Prozent erhöhte Dividende von 63,5 Cent freuen, von der ein Teil bereits als Zwischendividende ausgezahlt wurde.
Die Expansion in die USA und Großbritannien hat nicht nur zu einem finanziellen Wachstum geführt, sondern auch die Belegschaft des Unternehmens vergrößert. Ende 2024 beschäftigte Iberdrola weltweit insgesamt 42.200 Mitarbeiter, was einem Zuwachs von 6.000 Mitarbeitern entspricht. Diese Entwicklung zeigt, dass das Unternehmen nicht nur finanziell, sondern auch personell auf Wachstumskurs ist.
Insgesamt zeigt sich Iberdrola als ein Unternehmen, das seine strategischen Ziele konsequent verfolgt und dabei auf nachhaltiges Wachstum setzt. Die Investitionen in erneuerbare Energien und die Expansion in neue Märkte sind zentrale Bausteine dieser Strategie. Mit einem klaren Fokus auf die Zukunft und einer starken Marktposition ist Iberdrola gut aufgestellt, um auch in den kommenden Jahren erfolgreich zu sein.
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