BERLIN / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin (HTW) hat eine Initiative gestartet, um die Nutzung von Heimspeichern zu optimieren. Ziel ist es, die Stromspeicher effizienter zu laden und damit sowohl das Stromnetz zu entlasten als auch die Lebensdauer der Batterien zu verlängern.
Die HTW Berlin hat eine neue Initiative ins Leben gerufen, die darauf abzielt, die Nutzung von Heimspeichern in Deutschland zu optimieren. Unter dem Motto „Dein Stromspeicher kann mehr!“ möchte die Hochschule das Bewusstsein für prognosebasierte Ladestrategien schärfen. Diese Strategien bieten nicht nur Vorteile für die Betreiber der Anlagen, sondern tragen auch zur Stabilität des Stromnetzes bei.
In Deutschland sind bereits rund 1,8 Millionen Solarstromspeicher in Haushalten installiert. Doch viele dieser Speicher werden nicht optimal genutzt. Oft sind sie bereits am Vormittag vollgeladen, bevor die Photovoltaikanlagen ihr Einspeisemaximum erreichen. Dies führt zu Einspeisespitzen zur Mittagszeit, die das Stromnetz belasten. Die HTW Berlin sieht in prognosebasierten Ladesystemen eine Lösung für dieses Problem.
Prognosebasierte Ladesysteme nutzen Solarstromprognosen, um die Batterieladung in die Mittagszeit zu verschieben. Dadurch speisen die Anlagen vormittags ins Netz ein, wenn die Nachfrage höher ist, und laden mittags, was die Lebensdauer der Batterien verlängern kann. Laut HTW kann dies die Lebensdauer von Lithium-Ionen-Batterien um bis zu zwei Jahre verlängern, da diese Batterien schneller altern, wenn sie lange vollgeladen bleiben.
Die Umstellung auf prognosebasiertes Laden ist laut Johannes Weniger von der Forschungsgruppe Solarspeichersysteme der HTW einfach. Mit nur wenigen Klicks können Betreiber die Einstellungen ihrer Anlagen ändern. Die HTW hat Anleitungen für die Systeme von sieben Herstellern auf ihrer Website bereitgestellt, darunter E3/DC, Fenecon und SMA.
Das Thema prognosebasiertes Laden gewinnt auch im Kontext des neuen Solarspitzengesetzes an Bedeutung. Dieses Gesetz zielt darauf ab, die solaren Mittagsspitzen zu reduzieren und schreibt für Neuanlagen eine Steuerung der Einspeiseleistung vor. Anlagen, die diese Anforderungen nicht erfüllen, müssen ihre Einspeiseleistung auf 60 Prozent der installierten Leistung begrenzen, bis sie mit einem intelligenten Messsystem ausgestattet sind.
Zusätzlich erhalten neue Anlagen keine Einspeisevergütung mehr, wenn der Börsenstrompreis negativ ist. Prognosebasierte Ladestrategien können helfen, diese finanziellen Einbußen zu vermeiden, indem sie die Einspeisung in Zeiten mit positiven Strompreisen maximieren.
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