MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die aktuelle Entwicklung an den Börsen gibt Anlass zur Sorge, denn historische Indikatoren deuten auf eine mögliche Korrektur hin. Der Shiller-Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV), ein bewährter Indikator für die Bewertung von Aktienmärkten, hat ein Niveau erreicht, das in der Vergangenheit oft mit bedeutenden Marktrückgängen einherging.

Die Börsen haben in den letzten Jahren eine beeindruckende Rallye erlebt, die viele Investoren optimistisch gestimmt hat. Seit Ende 2022 sind die großen Indizes wie der Dow Jones, der S&P 500 und der Nasdaq Composite erheblich gestiegen. Diese Entwicklung wurde durch eine Vielzahl von Faktoren begünstigt, darunter auch die wirtschaftspolitischen Erwartungen an die zweite Amtszeit von Donald Trump.

Ein wesentlicher Treiber für den Optimismus an den Märkten war die Aussicht auf eine Senkung der Unternehmenssteuern und eine Deregulierung, die zu einer Welle von Aktienrückkäufen und einer beschleunigten Markteinfuhr neuer Innovationen führen könnte. Doch trotz dieser positiven Aussichten gibt es Anzeichen, dass die Party an der Wall Street bald enden könnte.

Ein historisch zuverlässiger Indikator, der Shiller-KGV, deutet auf eine Überbewertung des Marktes hin. Dieser Indikator, der auf den inflationsbereinigten Durchschnittsgewinnen der letzten zehn Jahre basiert, hat ein Niveau erreicht, das in der Vergangenheit oft mit erheblichen Marktrückgängen korrelierte. Aktuell liegt das Shiller-KGV bei einem Wert von 37,55, weit über dem historischen Durchschnitt von 17,21.

In der Vergangenheit gab es nur wenige Gelegenheiten, bei denen das Shiller-KGV über 30 lag, und jede dieser Gelegenheiten wurde von einem signifikanten Rückgang der Börsen gefolgt. Diese Rückgänge reichten von 20% bis zu 89%, was die Möglichkeit eines bevorstehenden Markteinbruchs unterstreicht. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass das Shiller-KGV kein Timing-Tool ist; es kann nicht vorhersagen, wann ein Rückgang beginnen wird.

Die Geschichte zeigt, dass Börsenzyklen nicht linear sind. Während Börsenkorrekturen und -crashs unvermeidlich sind, sind sie auch ein normaler und gesunder Teil des Investitionszyklus. Langfristig gesehen haben sich die Märkte immer wieder erholt und neue Höchststände erreicht. Investoren können sich darauf verlassen, dass Geduld belohnt wird, da jede rollierende 20-Jahres-Periode seit 1900 positive Gesamtrenditen erzielt hat.

Die aktuelle Situation erinnert daran, dass Investoren stets wachsam bleiben sollten. Obwohl die Möglichkeit eines Rückgangs besteht, bietet die langfristige Perspektive Grund zur Zuversicht. Die Märkte haben in der Vergangenheit immer wieder gezeigt, dass sie in der Lage sind, sich von Rückschlägen zu erholen und langfristig zu wachsen.


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Historische Indikatoren deuten auf mögliche Korrektur im Aktienmarkt hin
Historische Indikatoren deuten auf mögliche Korrektur im Aktienmarkt hin (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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