MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die deutsche Baumarktbranche steht vor erheblichen Herausforderungen, die durch unbeständiges Wetter und ein zurückhaltendes Konsumverhalten der Verbraucher geprägt sind. Trotz eines leichten Umsatzrückgangs zeigt sich die Branche widerstandsfähig und sucht nach neuen Wegen, um den Markt zu stabilisieren.
Die deutsche Baumarktbranche sieht sich derzeit mit einer Vielzahl von Herausforderungen konfrontiert, die sowohl durch äußere als auch durch interne Faktoren bedingt sind. Ein wesentlicher Einflussfaktor ist das unbeständige Wetter, das die Kauflaune der Verbraucher erheblich dämpft. Diese Unsicherheiten führen dazu, dass viele Kunden ihre Ausgaben zurückhalten und stattdessen für ungewisse zukünftige Bedürfnisse sparen.
Interessanterweise konnte ein spezifisches Produktsortiment, nämlich Gartenchemie, Erden und Saatgut, von den widrigen Wetterbedingungen profitieren. Diese Produkte verzeichneten einen Umsatzanstieg von 8,2 Prozent, da sie Lösungen für Probleme wie übermäßige Nässe und Schneckenbefall bieten, die in vielen Gärten auftraten.
Im Gegensatz dazu mussten andere Segmente wie Fliesen und Gartenmöbel erhebliche Umsatzrückgänge hinnehmen. Fliesen verzeichneten einen Rückgang von 13,1 Prozent, was teilweise auf die angespannte Baukonjunktur zurückzuführen ist. Auch Gartenmöbel und Dekorationsartikel litten unter einem Umsatzrückgang von 8,1 bzw. 7,5 Prozent.
Die Branche hatte während der Corona-Pandemie einen Boom erlebt, als Verbraucher verstärkt in ihr Zuhause und ihre Gärten investierten. Doch der erhoffte Nach-Corona-Boom blieb aus, und auch die Fußball-EM 2024 brachte nicht die erhofften Impulse. Dennoch liegt die Entwicklung über dem Vor-Pandemie-Niveau, auch wenn sie rückläufig ist.
René Haßfeld, Vorstandssprecher des BHB-Branchenverbandes, zeigt sich vorsichtig optimistisch für das laufende Jahr. 2025 wird als „Durchhaltejahr“ angesehen, in dem hohe Handwerkerkosten viele Verbraucher dazu veranlassen könnten, Heimarbeiten selbst durchzuführen, was Teilen der Branche zugutekommt.
Ein bemerkenswerter Akteur in der Branche ist der Konzern Hornbach, der trotz Kaufzurückhaltung einen um 6 Prozent verbesserten operativen Gewinn von 270 Millionen Euro erzielte. Dies gelang durch konsequentes Kostenmanagement und gesunkene Rohstoffpreise. Der Umsatz der Hornbach Holding stieg leicht auf 6,2 Milliarden Euro, mit einem Wachstum von 1,2 Prozent im Baumarktgeschäft.
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