MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die Covid-Pandemie hat die Arbeitswelt nachhaltig verändert, insbesondere durch die Etablierung von Heimarbeit. Eine aktuelle Ifo-Studie zeigt, dass etwa ein Viertel der Beschäftigten in Deutschland weiterhin ganz oder teilweise von zu Hause aus arbeitet. Diese Entwicklung hat sich in den letzten Jahren stabilisiert, obwohl es erhebliche Unterschiede zwischen den Branchen gibt.
Die Covid-Pandemie hat die Arbeitswelt nachhaltig verändert, insbesondere durch die Etablierung von Heimarbeit. Eine aktuelle Ifo-Studie zeigt, dass etwa ein Viertel der Beschäftigten in Deutschland weiterhin ganz oder teilweise von zu Hause aus arbeitet. Diese Entwicklung hat sich in den letzten Jahren stabilisiert, obwohl es erhebliche Unterschiede zwischen den Branchen gibt.
Während im Beherbergungsgewerbe und der Gastronomie nur knapp zwei Prozent der Beschäftigten die Möglichkeit haben, von zu Hause aus zu arbeiten, sind es bei IT-Dienstleistern fast drei Viertel. Auch in der Werbung und Marktforschung arbeitet der überwiegende Teil der Beschäftigten zumindest zeitweise nicht in den Gebäuden des Arbeitgebers. Diese Unterschiede verdeutlichen, wie stark die Branche die Möglichkeit zur Heimarbeit beeinflusst.
Die postpandemische Heimarbeitsquote ist seit den Spitzenwerten im März 2021 branchenübergreifend bis April 2022 um nur 6 bis 7 Prozent gesunken und hat sich seitdem auf diesem Niveau stabilisiert. Jean-Victor Alipour vom Ifo-Institut betont, dass die Schwankungen in der Heimarbeitsquote statistisch bedingt sein dürften und die Quote seit April 2022 nahezu unverändert bleibt.
In Deutschland zeigt sich, dass das verarbeitende Gewerbe mit 16,9 Prozent deutlich unter dem Niveau der Dienstleister liegt, die im Durchschnitt auf 34,3 Prozent kommen. Der Handel liegt mit 12,5 Prozent dazwischen, wobei im Großhandel die Remote-Arbeit mit 17,3 Prozent verbreiteter ist als im Einzelhandel. Im Bauhauptgewerbe ist Heimarbeit kaum verbreitet, was wenig überraschend ist.
Einige Bereiche des verarbeitenden Gewerbes stechen jedoch hervor: Bei Textilunternehmen arbeitet etwa jeder Dritte zumindest teilweise von daheim. Auch in der Chemie, bei Pharmazeutika, Herstellern von Datenverarbeitungsgeräten, im Maschinenbau und bei Herstellern von optischem und elektronischem Equipment ist die Heimarbeitsquote deutlich höher als in anderen Zweigen.
Interessanterweise zeigt eine Studie aus den Niederlanden, dass Mitarbeiter, die von zu Hause arbeiten, im Durchschnitt weiter vom Arbeitsplatz entfernt wohnen. Diese Tendenz wird auch in Deutschland beobachtet, wo Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) eine signifikante Tendenz feststellen, dass Mitarbeiter, deren Beruf Heimarbeit ermöglicht, häufiger weiter von ihrem Arbeitsplatz wegziehen.
Unternehmen, die ihre Angestellten zurück ins Büro beordern, tun dies nicht immer aus Gründen der Firmenkultur oder erhoffter Produktivitätsgewinne. Solche Maßnahmen können auch freiwillige Kündigungen fördern, wie Jean-Victor Alipour erklärt. Die Forschung zeigt, dass hybride Homeoffice-Modelle die Produktivität im Regelfall nicht beeinflussen würden, und dass persönlicher Austausch und Produktivität durch eine gute Koordinierung von Präsenztagen gesteigert werden können.
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