WIESLOCH-WALLDORF / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Heidelberger Druckmaschinen hat einen strategischen Plan zur Reduzierung von Arbeitsplätzen angekündigt, um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern und die Personalkosten erheblich zu senken.
Heidelberger Druckmaschinen, ein führender Maschinenbauer, hat einen umfassenden Plan zur Umstrukturierung angekündigt, der den Abbau von etwa 450 Stellen an seinem bedeutenden Standort in Wiesloch-Walldorf vorsieht. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu stärken und die Personalkosten um über 100 Millionen Euro zu senken. Trotz dieser Reduzierung bleiben 3.500 Arbeitsplätze gesichert, was die Stabilität des Unternehmens unterstreicht.
Der geplante Stellenabbau erfolgt in enger Zusammenarbeit mit dem Betriebsrat und der IG Metall, um sozialverträgliche Lösungen zu gewährleisten. Die Entscheidung ist Teil eines langfristigen Zukunftsplans, der Investitionen in den Standort und die Sicherung der verbleibenden Arbeitsplätze bis Ende 2028 vorsieht. Diese strategische Neuausrichtung wurde von den Märkten positiv aufgenommen, was sich in einem leichten Anstieg des Aktienkurses widerspiegelt.
Die Personalkosten des Unternehmens belaufen sich derzeit auf etwa 800 Millionen Euro jährlich, was ein Drittel des Umsatzes ausmacht. Ein erheblicher Teil dieser Kosten entfällt auf Deutschland, insbesondere auf den Standort Wiesloch-Walldorf. Unternehmenschef Jürgen Otto betont, dass die Vereinbarung nicht nur Kostensenkungen ermöglicht, sondern auch Raum für notwendige Investitionen schafft. Der Fokus liegt weiterhin auf Wachstum, insbesondere im Verpackungsdruck und Digitaldruck in Zusammenarbeit mit Canon.
Heidelberger Druckmaschinen hält an seinen Jahreszielen fest und erwartet für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von etwa 2,4 Milliarden Euro, ähnlich dem Vorjahr. Trotz der Umstrukturierung nach einer Krise, die zu Stellenstreichungen und einer Neuausrichtung führte, hat sich das Unternehmen erfolgreich auf Verpackungsdruck und Digitalisierung konzentriert. Neue Geschäftsfelder wie die Produktion von Wallboxen und die Akquisition der Ladesäulentechnologie von EnBW zeigen den Innovationsgeist des Unternehmens.
Der Blick in die Zukunft zeigt, dass Heidelberger Druckmaschinen weiterhin auf die asiatischen Märkte setzt, die bis zum Geschäftsjahr 2028/2029 einen zusätzlichen Umsatz von über 300 Millionen Euro einbringen könnten. Diese Expansion wird durch die strategische Partnerschaft mit Canon und die Fokussierung auf den Digitaldruck unterstützt. Die Investitionen in neue Technologien und Märkte sind entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit langfristig zu sichern.
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