MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die globalen Finanzmärkte stehen erneut unter Druck, da die jüngsten Ankündigungen von Handelszöllen und geopolitischen Spannungen die Anleger verunsichern. Die Wall Street erlebte einen Rückgang, der vor allem auf den Ausverkauf von Technologieaktien zurückzuführen ist.
Die Aktienmärkte an der Wall Street haben gestern einen deutlichen Rückgang verzeichnet, was vor allem auf den Ausverkauf von Technologieunternehmen zurückzuführen ist. Der Nasdaq fiel um 2 %, während der S&P 500 um 1,1 % und der Dow Jones Industrial Average um 0,3 % nachgaben. Auch der Russell 2000 verzeichnete einen Rückgang von 1 %. Diese Entwicklungen sind eng mit den jüngsten Ankündigungen von Handelszöllen verbunden, die von den USA unter der Führung von Donald Trump eingeführt werden sollen.
Ab dem 3. April werden 25 % Zölle auf Autos erhoben, die außerhalb der USA produziert werden. Diese Maßnahme könnte weitreichende Auswirkungen auf die Automobilindustrie und die internationalen Handelsbeziehungen haben. Trump drohte zudem mit weiteren Zöllen, sollte die Europäische Union mit Kanada zusammenarbeiten, um den USA wirtschaftlichen Schaden zuzufügen. Diese Drohungen haben die Unsicherheit an den Märkten weiter verstärkt.
In Kanada hat Premierminister Mark Carney angekündigt, auf die US-Zölle zu reagieren. Ein hochrangiges Treffen wurde einberufen, um die verfügbaren Optionen in der Handelspolitik zu erörtern. Die jüngste Zinssenkung in Kanada wurde durch die Unterstützung der Kanadier in dieser unsicheren Zeit motiviert, wie aus dem Protokoll der Bank of Canada hervorgeht. Ohne den Druck der Zölle wären die Zinssätze bei 3 % geblieben.
Auch die asiatischen Märkte zeigen gemischte Reaktionen. Während der HSCEI und der Shanghai SE Composite leichte Zuwächse verzeichnen, sind der japanische Nikkei 225 und der südkoreanische Kospi-Index rückläufig. Diese Entwicklungen spiegeln die Unsicherheiten wider, die durch die US-Zölle auf Autos ausgelöst wurden.
Auf dem Devisenmarkt ist eine leichte Korrektur des US-Dollars zu beobachten, während der kanadische Dollar trotz der Zolleskalation unverändert bleibt. Die Währungen der Antipoden sowie das britische Pfund und die skandinavischen Währungen gewinnen gegenüber dem Dollar an Wert. Edelmetalle wie Gold und Silber profitieren von einem schwächeren Dollar und verzeichnen leichte Preissteigerungen.
Die Terminkontrakte für Energierohstoffe verzeichnen Verluste, was auf die Wahrnehmung von Donald Trump als bärisch für die Ölpreise zurückzuführen ist. Diese Einschätzung basiert auf niedrigen geopolitischen Risikoprämien und einer Rekordunsicherheit. Kryptowährungen hingegen zeigen größtenteils positive Entwicklungen, wobei Bitcoin und Ethereum leichte Zuwächse verzeichnen.
Zu den wichtigsten makroökonomischen Daten des heutigen Tages gehören die endgültige Lesung des US-BIP für das vierte Quartal, die US-Arbeitslosenansprüche und die Zinsentscheidung Norwegens. Diese Daten könnten weitere Hinweise auf die wirtschaftliche Entwicklung und die Reaktionen der Märkte geben.
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