FRANKFURT / MÜNCHEN (IT BOLTWISE) – Die internationalen Handelskonflikte haben den DAX erneut unter Druck gesetzt. Die zunehmenden Spannungen und die drohende Eskalation der Zölle führen zu einem Rückgang der Börsenstimmung und belasten insbesondere Auto- und Chemieaktien.

Die jüngsten Entwicklungen im internationalen Handel haben den DAX stark beeinflusst. Mit einem Rückgang von 1,33 Prozent zeigt sich, dass die Unsicherheiten rund um die Handelszölle und die wirtschaftlichen Aussichten die Märkte belasten. Besonders betroffen sind die Aktien von Automobilherstellern und Chemiekonzernen, die deutliche Verluste hinnehmen mussten.

Die Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, die auf eine mögliche Eskalation des Zollstreits hindeuten, haben bereits zu Beginn der Woche für Unruhe auf den asiatischen und europäischen Märkten gesorgt. Auch die US-Börsen verzeichneten überwiegend Rückgänge. Jochen Stanzl, Chef-Marktanalyst bei CMC Markets, weist darauf hin, dass der Optimismus der Anleger, der das Jahresanfang prägte, zunehmend schwindet.

Am Montag fiel der DAX um 1,33 Prozent und schloss bei 22.163,49 Punkten, nachdem er zeitweise unter die Marke von 22.000 Punkten gerutscht war. Besonders auffällig war der Bruch unter die 50-Tage-Durchschnittslinie, was charttechnische Experten als Warnsignal für eine mögliche Abwärtstrendwende deuten.

Trotz der jüngsten Verluste zeigt sich das erste Quartal mit einem Zuwachs von etwa elf Prozent im DAX und sieben Prozent im MDax noch positiv. Der EuroStoxx 50 sank um 1,56 Prozent, während auch die Börsen in London und Zürich Rückgänge verzeichneten. In den USA konnte der Dow Jones Industrial leichte Gewinne verbuchen, während die technikorientierte Nasdaq ihre Verluste fortsetzte.

Zusätzliche Unsicherheit bringt Trumps Ankündigung, ein umfangreiches Zollpaket vorzustellen, das umfassende Zölle enthalten könnte. Trump hebt die gegenseitige Natur dieser Zölle hervor und kritisiert die Handelsungleichgewichte. Experten der Helaba sehen in diesen Entwicklungen einen möglichen Beginn des Abschieds vom liberalen Welthandel.

In diesem angespannten Umfeld konnten nur wenige DAX-Unternehmen wie Eon, RWE, Rheinmetall, Deutsche Telekom und Symrise profitieren. Letztere konnte um 0,9 Prozent zulegen. Dagegen gehörten Autoaktien von Mercedes und Porsche AG sowie Chemieunternehmen wie BASF und Brenntag zu den großen Verlierern.

Im MDax stach Thyssenkrupp mit einem Plus von 4,8 Prozent hervor, während Salzgitter nur einen kleinen Verlust hinnehmen musste. Analysten wie Boris Bourdet von Kepler Cheuvreux sehen in Trumps Handelspolitik einen Grund für gestiegene US-Stahlpreise und neue strategische Investitionen in Europa.

Besonders betroffen waren im SDax die Aktien von Cancom und SMA Solar, die nach negativen Bewertungen und angepassten Prognosen im Geschäftsausblick jeweils um rund 15 Prozent fielen. Speziell bei SMA Solar beeinflusste eine geänderte Empfehlung der Investmentbank Jefferies den Kursrückgang.


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Handelskonflikte belasten DAX: Auto- und Chemieaktien unter Druck
Handelskonflikte belasten DAX: Auto- und Chemieaktien unter Druck (Foto: DALL-E, IT BOLTWISE)



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